207
auch er ift ein fOTcnfcö, ein ©ottebfinb, ift mein Srttbcr; ichvuitt »erfu^cn, i|>m Siebes 51 t t(;un! —
Sb fett gesehen. Sie SSorfchung führt mich oft in befonbereSScrhcitinifTe mit SKettfchen — ich merbe Bon nun an ihnen auf*richtiger SBeife begegnen. 3# '«erbe meinen Obern mit Shr*furcht begegnen, tote ich ber öffentlichen Orbnitng mitten münfehe,fte fctbfi bon meinen Untergebenen ju genieften. 3$ mitt michn bic Stellung meiner Untergebenen benfen, unb fte fo behanbetn,mie ich an ihrem fptafte miinfehen mürbe, behanbett ju merben. —3 # mitt Slnbere meffen mit bem 50?afifiabe, mit bent ich bonihnen gemeffen ju merben begehre; ich mitt Slnbere lieben, m i emich fetbft, unb im ©tuet beb SMchftcn bab metnige grünben.
©ott, heitiger ©eifl! baf hoch biefer grofe ©ebanfe niemeinem ©ebächtniffc entmeichc! bah er mir unaufhörlich gegen*märtig märe, meine ©cftnmtngen unb Shaten barnach jit orbnen!©ib mir .Straft, Sßater im £immct! 3lmen.
28 .
Pflicht, bittet rt«tcö Sietfptd 5« tuttfett.
t Stattt). 5, 15. IG.
3n Sit, mein ©Ott, in Sir nur mitt ich teben,
Stach Seiner $ulb, nah Seinem SBeifatt fireben;
Stein 2Banbet fei bem ©reife, wie ber Sugenb,
Sin Sitb bet Sugenb!
Unb mag bic ®ett auch mich baruin »erhöhnen;
Sein Seifatt wirb mich mit bem Sdjmerj »erföhnen!
JBcr wagt’S, wenn er nicht wagt, 5Di<6 31 t befennen,
®ich ©ein p nennen?