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gxtfi bu ein ©ebeimnifj (unb StCCcä fei tir ©ebeimnifj, teilenfSefanntwerbung feinem SHenfeben einen S3ortbcil, bit wolrt aber©ebaben bringen fann), fo lerne es mit eben ber Seb'utfamfeitbei bir »ermabren, wie bu eine frembe §eimlicbfcit jn »erfebwei*gen febutbig bift. — 23er fein ©ebeimnifj einem 3wcitcn anoer*traut, ber bat ftcb, fein ©lücf, feine 3tubc, feine 3nfunft berSBiltfiir cineö gtenibcn überliefert unb »cm i(;m abhängig gemacht,©r ^brt auf, frei ju fein, unb wer nicht in öblfcr greibeit lebenunb ffanbefn fann, ber tyanbeft unb lebt nie mit ooller Sraft.Vertraue niemals ber 33crfcbwiegcnbett eines 3weifen unb ©rittenmehr, alb beiner eigenen.
Offenberjigfeit über eigene Süngclegenbcitcn gejfcmt ft<b nurba, wo ©cbweigen ©ebaben anriebten fiinntc; wo eö fßflicbt wirb,Slnbern feine -Meinungen, feine ©enfart, feine Slbftcbten, feintSßerbättniffe unberboblcn ju jeigen, bamit ftc fiel; nicht .burd;eine nltguöortbeilbafte ober allsunacbtbciligc Meinung ton unbtäufeben, cb fei ju ihrem ober ju unfentt ©ebaben.
©ei öerfebwiegen über beine eigenen ülngelegenbcifcn, ebnebarum in allen ©ingen jurüJbaltcnb unb berfcbloffen ju fein.5£bcile bicb in ülllcnt gern mit, wo bu feine ilrfacbc f;afi, jufürchten, beine SWittbcilungen fennten bir ober einem Sinbern33erbrufj etweefen. 2ßo bu rebefi, unb nur aub Siebe jum ©utenrebeft, fannft bu feine grofc @efaf;t laufen. 2lber fclbft in gleich'gültigen ©ingen berfcbloffen bleiben, ober ba jurücfbaltcnb fein,me eb ftcb um etwas ©ereebteb unb ©uteb banbeit, erregt 21rg«wobn gegen bie Scfcbaffenbeit betneb ©emütbeb.
©ei berfebmiegen über beine eigenen Slngclegcnbeiten, wo oor»eilige Klauberei bir unb beinen Unternehmungen SBiberfacbererweefen fönnte, bie jcjft noch fcblafeit. Slber barum gib nichtallen beinen SWcinungen unb 3?orfäßcn bie Sßicbtigfeit grojjcr©ebeimniffc; wer mit aUjugroficr Sorjübtigfcit banbelt, öerbirbt