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4 (1853)
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alle Diejenigen qjflic^ten ju erfüllen, welche uns ©ott burep ben5Wunb Scfu ©hrifli unb feiner Soten Drcbigen Ucfi?

ißon ber anbern ©eite gab cS tprer noch ©teprere, bie, »seilfie fanben, bafj manche ©teilen ber ^eiligen ©cfirift niept immerim bucpftäblichen ©tune »erfianben merben tonnten, in ihrer ©cclerächten, man muffe cS überhaupt mit ben bibtifCpcn ©prüfenniept alljugcnau nehmen; man tonne Zieles auStegen, mie manmotlc; man bürfe fich nicht an SItteS gar ju ängftlich binben^ bic3eiten mären ganj anberS gemorbett.

©obalb fte biefe ©entart einmal annehmen, machen fte fichihr eigenes begucmcS Sbriflentpum; legen bie SBorte 3efu aus,mie cS ihren befonbern Steigungen unb ^IbftCptcn am bejien ge*fällt, unb ihnen am leichteftcn ifi. ©o merben fte aus Gihrtfien;u£albchriften; jeber hat feine eigene fPftidjtenlcpre; jeber feineeigene Dteltgion. ©ic hotten ftd) bann für aufgetlärt; fte achtenauf bie SBorträge ber ^rebtger unb Elitärer beS göttlichen SBorteSmeniger; glauben, es feten btcfelbcn »on Slmtsmegen »erpflicptet,fo unb nicht anberS ju reben. ©er OotteSbienft mtrb jule^t nur©cheinbienft; baS Ehriflcntbitm bcfchräntt ftep äutcflt nur auf benStarncn, auf ben Scfücp ber Kirchen, auf Die Beobachtung firep*licper ©ebräuepe unb heiliger ©aframentc- ©ic merben in ihrenEbriftcnpflicpten täglich lauer; fie merben nur tlug hanbeln, aberniept mit 3efuSfrommigfeit; bic3?eltgion nutjj fiep nach ben23e»gierbett unb befonbern Steigungen ber SOtenfcpcn, nach ihremTemperament, nach ihren Setbeitfcpaftcn richten, ftatt bafj btefeben ©eboteit ber 9tctigion untermorfen fein folttcn. ©ic »er»fchren baS ganje SBerpättnifj ber Steligion jum Sftenfcpcn, ttnbgcrathen fo aus einem Srrtpum tn ben anbern, bis fie äitXc^tin ihrem eigenen ©entütp »oller SBtberfprücpe ohne Einftimmungmit fich fctbft ftnb, auf traurige älbmege gcrathen, fiep unb Anbernjum S?erberben.