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unb weif ft'e ju beherrfcpcn, ftatt fiep oon ihnen überwältigen juTaffen.
Ser ©hrift fall fiep überall gleich fein, immer unbefchränftetStegcnt feiner felbjf. — Stur alfo fann er bie erhabene ©teilebehaupten, welche ihm feine Steligion unter ben Oeftpöpfen ©ottebanweifet, ©b ifi bamit nicht gefaßt, baf er gegen alles SSer=gnügen gleichgültig unb uncmpfinblich fein müffe. Stein, einreineb ftcrj fann jeberjeit ein fropeb £crj fein; aber nie läf t ebfiep öon SBerguügungcn beraufchen, betäuben. Slitch bamit iftnicht gefagt, ber ©prifl falle gefühllos gegen eigeneb unb frem*beb Seiben fein. Stein, er ift SUtenfcb. ©r mag ben ©chrnerjempfinben, aber fiep i(;m nicht iiberlaffen. ©r wirb bon weh*müthigen ©efüplen ergriffen, aber halb wirb er ftch wieber mitchriftlicher gaffung erheben, ©r gleißt bem hohen gelb, um beffenguf bie ungeflümen Sellen beb Sücereb wüthen, beffen Sruftfinfterc Sölten »erfüllen, beffen £>aupi aber über ben Sollenhinweg im läcpelnbcn ©oitnenglanje heiter jtrahlt.
Senfe nicht, eb fei ju ferner, biefe hoho ©elaffenhcit, biefeherrliche, ewige ©emüihbfiille ju erringen. Senfe niept, babhänge »iel p fahr Bon beincr äufern Sage, ober bon ber 23e*fchaffenheit beineb SEemperamentb ab. — @rof ift bie SDlacht beräufern Umftänbe, grof ber ©inflitf unferer ftnnlichen Statur)aber gewaltiger alb fccibeS ift beb ©hrifien, beb Seifen ©eele.
Senfe nicht, eb fei bir bei beiner feigen 2lrt, p fein, pleben unb p empfinben, ganj wohl; bu pabefi nicht nöthig, birOewalt anptpun; anbere SJtenfchcn müffen ftch nun wof;l inbeitte Saunen fügen; unb wenn bir beine allpgrofe Sebpaftig»feit, betne ©mpfinblicbfeit, beine Slubgelaffcnpeit im ©chmerjober in ber greube auch einmal nachtpctlig werben fönnte, fofei bab beine ©ad)e, unb bu werbeft eb fchon tragen! — Stein,eb ifi hier oon beinern irbifchen Sebcnbgliicf, eb ifi bon beiner