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©piel ihrer ©mpßnbtichfeit machen; baß ße i^re Scbenöfreubcttnicht nur, fonbcrn auch bie©auer t^reö Scbenb Berfütjcn, einemfrühen ©rabe entgegcneilen, unb gfcichfam ihre ©elbßntörberßnb.
©chon bie Sitten lehrten: Sewaßret bie gotbene 37 ?ittelflrafein ber greube unb im Seib. Verbannet jebe Unmäßigfeit auchin ben ©mpßnbungen. — 2ttle £ugcnbhaften, alte SBcifen preifenbie SEugenb ber ©leicßmütbigtcit; unb ber göttliche Stifternuferer ßMtgton, Scfub ©ßrißub, gab unb in feinem trbifeßenSBanbel bab Seifpiel hoben ©leicbmuthb, ber in ben ©tunbenbeb SSergniigenb nie bab ©cleib beb ©cbicfltchen unb SBoßlanßän«bigen tiberfprang, unb uoit ben traurigften Slntäßen nie erfdjüt*tert werben tonnte. Sßie bei ber fröhlichen £>ocßjeit ju Äana,fo in ber bangen ©obebßunbe amÄrcuj, blieb fich Sefub gleich,immer gelaffen, ruhig, woßtthätig, für bab £eil Slnbercr be=forgt, ohne Uebermaß in ber greube, oßne Ungcbulb unb SBer«ftimmung in ber 9 totb.
©er SKangel ber Sefonnenheit in ben »erfeßiebenen Sagen bebScbenb, ber ÜKanget jener ächtcbrißlicheit ©ugenb beb ©leicßmuthbift zugleich ein §aupfhtnberniß am ©cclenfrieben, ein £aupi«hinberniß reinen, frommen SBanbctb, eine Üuelle Bieter SSer«gehungen unb ©ünben.
©o iß cb alfo bie Pflicht jebeb ©ßrißen, jebeb üKenfcßcn, bernach wahrer SSeibßeit »erlangt, jebeb Sterblichen, welcher ßcßfehnct, ein frohes, beglücftcb Seben bib inb fpäteße Stlfcr pführen, baß er nach ©teiehnuithigfeit trachte.
©leichmüthigteit tß aber jene ruhige ©timmung ber ©eele,»erinöge welker ße mit heller Sefonnenßeit ihre §>anblungcti »er«rieten fann, unb ßcß nie 511 einem allptcbßaften ©rab ber Sußober beb 5 Ktß»crgnügenb ßtnreißen läßt, ©ic Seele beb ©teich«müthigen ßeßt immer höher, alb jebe greube, alb jeber ©chmerj,