Druckschrift 
4 (1853)
Seite
104
Einzelbild herunterladen
 

104

meine fünbbaften SBünfebe brechen, über meine Saebläfftgfcit inSerricbtung guter, Sir unb meinen Srübern wohlgefälliger £anb*fangen! 3«, rieten will ich mich felbft in ben ernfien ©tun«bep beb Sacbbenfcnö, unb meinen ©inn änbern, unb ebter wer»ben, ehe btc 3eit »erflogen ift, unb ich »or Seinem Sticbtcrfiublerfdjetnen muß.

hinweg, fcbmcicbtertfcbe Gegenliebe; flrengeö ©ewiffen, rebebu! hinweg, betäubenber ©tolj, befebeibene Semutb, be«.gleite mich bu! 2Bie Staucher, ben icb oft bflrt tabettc, iftein befferer Stenfcb gemefen, als id;! 3<b mit! fortan -Jtiemanbenrichten, als mich felbft. Sieb, warum foltte id; meinen Ser«wanbten unb Sefanntcn nicht gern ihre gel;ter »erjeiben, ba id>mir fo Sieles »cr^etbe, baS nicht ©c(;onung berbient! 3d? willnicht mehr ftagen über Stange! an Siebe unb Streue unter benStcnfcbcn, ich mar ihrer nicht wertb. 3d> felbft »erfcbulbeteihre ©teiebgültigfeit, unb manbelte nicht ju Seinem 2ßof;!gefatten,heiliger ©ott. Slber Slenbcrung fott in mir gesehen; icb v»illnicht ruben, bis icb bureb ©ottfcligfeit in ©inn unb SBcrl michSeines Seifalts freuen, unb ber greunbfebaft unb Sichtung alterebeltt ©eelcn gewiß fein fann. Sein göttliches S3eifpiel teuftemir »or, o mein 3efuö! Simen.

11 .

<8Ietd)mutl).

©i>t. ©af. IG, 32.

grob gebt bet Gtbrtß unb flift butcljö Seben,

®in ©ott bewohnet feine ©ruft;

©elbfi in bet Scibenfebaften ©ireben©leibt et ßd) feineß Bietß bewußt.