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4 (1853)
Seite
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fad)«:, Dein geinb. §>orcbe bann oorjügtid) auf bad Urtbcit Derer,tote bir nid>t Wohlwollen. ©udte ju erfahren, vorüber ße bidjfabeln, ©ie finb ed, welche, unb wären ßc felbß febletöollctald bn, auch ben ffeinffen ©plttier in betnem 2lttge fc(;cn, aud)ben geringfren beincr üKänget rid;ten. ©o wie bie ©d)onung bedfreunbfd;aftlid;en Urtbeitd bir beine iWängel allsuglttnbflicb nennt,wirb ber f> berer, bie bir uitgünßtg finb, beine @ebred;en oftmit Uebertreibttng ßbilbern. Slbcr »erachte bad tcibcnfd;afttid)c©erbammungdurtbcil bed geinbed nicht ganj; immer bleibt barin,nach Stbjxtg beffen, wad fein3orn oergrößertc,-äßandjcd jttrütf,worin er Stecht behält. @r erbittet gewiß ntd)td, weil er wot;Iweiß, man würbe ihm fonß gar nic^t glauben. @r nennt, wadalle SMenfcbcn fo gut feßen, wie et; aber fein 3orn, fein Stcib,fein ©roll »ergrößert ben geringen gebier jur großen fßtißgeßalt.

ftann bid; Weber bad Urtbcit eined greunbed belehren, nod)ber Sabel eined geinbed bir beine Uiibollfommcnbeitcn richtiganbeuten: fo wähle bir einen anbern ©ptcgel, in welchem bubeine ©eßalt erfenneft. Sergletcbe btcb mit Stnbern, bie bu l;od;*fd;ä£ itnbliebefi, unb unterfud)e, worin ihre Siebendwürbigfeitbeflebe, wobureb ft'c btcb unb alle guten 9?tenfd)cn jur fwebad)*tung glcicbfant zwingen. SBäreß bu fo wie fte, bie greunb*fdiaft unb bad allgemeine Vertrauen beinerKitbiirger, bie wahreSlnbängticbfeit unb 2td;tung alter bercr, bie bid) f ernten, würbebir eben fo gewiß geboren, atd ihnen. Sergteicbe Dein Sctragcn,deine Senfart, beinen Umgang, beitte Sieblingdnetgungen mitDenen ber acbiuitgdwürbtgflcn 5D?cnfd)en beiner Scfanntßbaft, unbDu wirft halb entbeefen, worin bu ihnen uaebftebefi. ©d, umDem funtmel ttnb ber @rbe ju gefallen, nicht genug, feine grobenSofter an ftd) $u haben: man muß auch Sotlfommcnbciten unbSugcnbcn jeigen fönneu. 2ßer nicht ßicl;lt, barunt fein liebend*würbiger fOTcnfd); aber wer mit Sifcr baju hilft/ Slnbere in