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4 (1853)
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tem feltencit @lücf, bcnt gümmcl unb ber Erbe p gefallen.Sie SBeifctt aller gabrbunberfe haben baßer bie ßenntniß feinerfclbfi für bie erfie unb »ornchmfle 2Biffcnfcbaft bed SOicnfcbcn ge»galten, unb mit3icd;t. Senn fo wenig ein £auööatcr fein 25er»mögen recht »ermatten imb cd »ermebren fann, wenn er ben Um»fang feiner Seftfpngen, ben wahren SBcrtl; feiner @ütcr, bieSaugtübfcit ober Untauglid;fctt feiner Steuer itnb Arbeiter nic^ifenntf eben fo wenig ifi ber SWcnfd; im ©tanbe, ftd) fclbfi pöcrboHfotnmncn, feine guten Anlagen p ergeben, feine ©cbmcicben,feine -gebier p bcfcittgen, bie guten Eigenfcbaftcn anpneßmen,bie pnt ©efallcn unentbehrlich ftnb, wenn er mit fieß felbft he»itänbig im Sunfetn ifi, unb feinen wahren SBcrtf) nod; nichtridftig beurteilt fpt.

Süchtige ©elbfifennfniß ifi aber unter bcti 5P?cnfd;en fo feiten,tote bie rcinftc Siebcndmürbigfeit bed ©emütbed. Senn eine ifioon ber anbern unjcrtrcnnlicb. ©ie ifi feiten, weit fte mitgroßen, oft unübcrwinbltcbcn ©d;micrigfeitcn ocrbitnben ift.Sicfe ©dtmicrtgfcttcn ftnb tmferc eigenen ©d;wäcbcn, nuferÜeidjtftnn. Unb bie größte, bie gcfäbrlicbfic aller menfebtidfenSchwachheiten ifi unferc ftd; Slllcd p gut ßaltcnbe, fteß fclbfi»erprtclnbc, ftd; fclbfi fcbnteidfclnbc Eigenliebe.

Sie Eigenliebe ifi jene ©timntung bed @cntütf;, in berwie üllled, soad nicht unmittelbar und fclbfi angebt, für Sieben»fache halfen; ntdjtd außer und fclbfi mit SBahrßcit lieben, oberbod) nur tn fo fern, ald ed gemiffermaßen ein und pgcßörigerSßcil tfi, ober ald foltßer angefeben werben fann. Sie Eigen»liebe hält bad für gut, mad wir tfutn, toad mir haben; menigßcndwill fte, baß Slttberc cd für gut halten follcit. Sie Eigenliebewill, wenn f< SDüttß p ihr gefeilt, ben Sctfall Slnbcrer crtrofjen;fann fte cd nicht, fo erhebt fte fiel; über bad Urtßcil ber fßtenfehen,unb behauptet bie @üte ber gebier, mad auch bie Seit bap fagt.