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ä5ßcr fiep auf ütnbtrer 355ort unb £>tlfe betlaffcn ntufs, ber tflwohl »crtaffen! 2Bie wenig Erfahrungen gehören baju, biefc23al;rhcit anjuerfennen, wie wenige ScbenSfahre unter ben SDfcn»fd;en! @cf)on baS oft gctäufchteÄtnb wirb enbtich mifjtrauifdfer,unb glaubt nicht leicht mehr SeberntannS 2Bortcn. Unb hochwirb es if;m bei feiner natürlichen Unfchutb unb ©utmüthigfeitfcpwer, altem Wertrauen ju entfagen. SHoch einmal, im aufblü*henben Sitter ber Jungfrau unb beb SünglingS, blüht auch bet©taube an bie 5Kc-nfd;hcit mit neuer firaft auf. STOatt halt bicbisherigen unangenehmen Erfahrungen gern für gotgen eigenertinbifcher Unwiffenheit. SKan hängt mit lebhafter Snnigfcit amfDfcnfchcn, glaubt unb »ertraut, hält auf feinen 3tatf), baut Sillesauf fein SBort, fehltest greunbfchaftsbünbniffe für baS ganje Se=bete, bünft ftd;, wenn auch nicht würbtger, hoch gtüc£lid;er albtaufenb Slnberc, bie folche Siebe, folchc Sreitc nie unter ©terb*liehen fanben, unb bebauert bie, welche aus bem Umgang mit2>?enfd;cn nichts SeffereS lernten unb gewannen, alb STOtffirauen.

füber bic fjugcnb »erblüht; bic fon|i frifch glän^enbcn £>off«mengen entfärben ftd); hier feheiben Sänbcr unb ©tröme, bort©taub unb ©tüdumfiänbe, hier ber £ob, bort Seichtfinn einengreunb nach bem anbern »on bem ©laubenboollen. Salb flehter einfam, bielfach fnntergangen, in ftd; felbfl berfchloffcn. Ertnujj ftd; felig »reifen, wenn il;m nur nod; eine treue greitnbiit,nur ein treuer greunb, @atte, ftnber bleiben, bic fefl ttnbbib;um £obc an cinanber hatten.

©arum fprach aud;©a»tb, ber Widerfahrene, Oftgebeugte,aus ber giitle feines fterjcnS, unb als bie grttd;t feiner Sehens«flugheit: Es iflgut auf ben fterrn bertrauen, unb fichnidjt berlaffen auf 3Wenfd;cn. (fpf. 118, 8.)

Siebe bic 3>?enfd;en, hilf unb rathe ihnen, opfere bid; für tl;r©lücf auf; aber erwarte »om grbften Shcil weber Sauf noch