fetbß einftnben, baß auch anbere 9D?enfc^cn tag ©teidjc über ftd)öerntocht b<ibcn. ©ei gut, unb bie Sftenßhen werben bir mehrgut a(S böfc »orfotnmcn. ©taube an bie £ugcnb, unb bit wirftfte ftnbcn überalt; um aber an bie ©ugenb ju glauben, mußtbu fte haben.
©ann wirft bu bid) nicht allein übcrjeugen, baß auch wirtlichbcr »etworfenße Verbrecher nicht burdfauS böfe unb »erborbenfei, unb feine guten ©eiten habe: fonbern bu wirft bid) barattgewöhnen, bet 2Uten, mit bencn bu untgehfi, am Itebfien aufihre guten Eigenßhaften htnjubltcEen, fte beswegen jtt achten,unb i(;re anbern Schwächen mit größerer fffacbftcbt ju bchanbeln.3a, was noch weit mehr ifl, bu wirft battit aitffatlenb bemerfett,baß bu fetbcr burcß bein bisheriges Senehntctt manche innere©chwächc erß anßößigcr gemacht tjattefl. — ©o wie bu einmalbahtit getommen biß, in jcbcm 2)?enfd>en fein ©utcs ju fchenunb anjucrfcnnen, wirß bu ihn noiffwenbig barum fchäfjen, burnirß ©egcttliebe erwecfen; bie »orhertgeit ©d; wachen werben ß'd>»or bir jurücfjiehen. ©u wirß glüdfeltgcr in bcinctt Verbtnbun»gen fein, als btt jemals ftoffnuitg hatteß ju werben, ©einem3utrauett tomrnt bas Vertrauen crwteberitb entgegen.
Unb wenn bu auch fd;on einmal in bcittent ©tauben getäufcßtworben wärcß, ttnb wenn bu auch einmal betrogen werben foll*teß: bcurtheitc nicht atte 3ftcnfd;en nach einem einjigen! ©chottbein eigenes ©efüht fagt bir: fotch ein Urthetl fei übereilt, un*befoitncn, unb höchß ungerecht gegen Unfchutbige. 3a, beinbcffereS ©efüßl wirb bir fagett, cd fei beffer, haabcrtmal be»trogen ober oerfannt ju werben, als einmal Stnberc ju betrügenober ju »erlernten, ©er Unbaitf bcr 2t?enfd)en fott bieß nichtfd;mcrjcn, benn haßl bu wohtgethan unb geliebt, ohne eigen»nügige Slbßcßt, fo fwffteß bu feinen ©an!; thateß bu aber wohl,unb wareß bu gütig in Erwartung eines ©attfeS, fo haß buIV. 3