329
in bas Uebetirbifche, überall gilbet er Snnfeiheiten, unentmirr*6arc Stäfhfel; nnb, jlatt ber Srfcnntnig, bteibt igm mir Slgncnitnb ©tauben. SBir aber, menn mir bttrefj bie Slbjtufungen ber©eelen, beS SebertS, ber 9laturfräfte mib Stoffe hinuntcrfdjaucn,erfemicn mit jliarljeit, mib freuen uns beS SBiffenS, hm ber ©terb*lidjc nur Slljnung in fiel; trägt. Sodj aud) für uns, wenn mirüber uns in ©lanj nnb .fpcrtlidjfcit beS ©ottesreidjs fehauen,bleibt bann nur fitlieS Sinnen übrig, unb and) hur etfennen, tnietief mir baftehen!"
Ser fdjöne (Snii »erflanb non Sittern, rnaS fte fagte, feine ©übe;ctudj befümmertc ihn bas menig. @t artjtete nur auf bie tiebiidjenSemegungen ber Sieben, menn jie f»rad>; auf baS (^eilige @r«gtänjen ihrer Siugen; auf bas järtlic&e Stacheln, meldjcs in ihremSlntlig, mie jtchtbare ©etigfeit, mohnte. Sann empfing er ftc mitfeinen Sinnen; bann fügte er biefc Sipfien, biefe Slugen, bicfeS8äd)elti, unb er mugte felbflnidjt, mie ihm babei warb; er mugtenicht, bag er feine ^eilige jeben Sag menfdjtidjer liebte. Unbmie fonnte er anbers, ber Sinne!
Smmer manbeltc er bei ihr; immer b(ül)te fte reijenber »ot ihm.Stur jeben Sag eine einzige ©funbe entfernte ge ftd) »oit ihm, um,mie ftc fagte, ein 93ab ju nehmen. Sagin burfte er nid)t folgen.
giinf Sage lang *mar i'tbermanb er ftef;, aus gurrijt not |>el<»a’S 3om, fogar nicht einmal an bie Sabegrotte jti benfeu.316er am fedjsfen Sage »erfefjte er ftd) in ©ebaufen baijin; ermar biefer ©ebaufen unb ihrer milben ©ebnfudjt nidjt länger SWeisder. „SBaS id) benfe, fann fte nicht mijfen!" meinte er, unb:„Scnfen ifi nod; feine SWiffethat!" feilte er hin}».
Sa fanb er fid), mie im Sraitme, auf bem Sßeg jur ©rotte,unb oor bcrfelbett einen feuerfarhenen Vorhang; aber burchaus faf)er nicf;t, maS hinter bemfelben »erging. 9tun etft ßebacfjte er,bag er mit cgiilfe feines fechsten ©inncS jivat afleS 3rbifd;e, jebe