200
Ijiejjen) gereichte ißm juv ©nabe bei bem neuen legitimen Sanbe?«fünlen. ®ocf) fehlte wenig, fein ©priiehwort hätte ihn auch 6eibiefetn Wiebet in fiheln Stuf gebracht.
Senn ali her giirfl eines SageS beu ©taatöratt) fühlen lieh,man hatte ihn für einen Slcflfelträger, Weil er bei allen Sffieehfclnbet Otegierungen immer obenan geblieben wäre, uub bah er csfolglich mit feiner treu gemeint haben möge, antwortete ber alteSJlann ganj troefen nach feiner Oewohnheit: ®S ffl feljr niüg«lieh; beim, fe&te et fchnell hinju, inbem er fiel) befann, „ich warallejeit ein treuer ©taatsbiener."
„®aö ifl platter SHMberfprud)" rief ber ©ouoeräu: „wie föitsnen ©ie fich at? einen treuen ©taatöbiener proflamtrcn, wenn Sieheut’ einem rechtmäßigen, morgen einem unrechtmäßigen fjerrnben $of machen?"
,,©ben, weil ich mich immer befliß, fein fjerrenbiener, fonsbetn ein ©taatbbiener ju fein. Unter unrechtmäßigen fjerrcnober übelbenfenben getreu ifl c? febem rebüdjen greunb beb 93ater«lanbeä hoppelte Pflicht, bem ©taate jit helfen."
„3Bab ©taat?" fagte ber ©ouoetän: „3ch rebe non ber 9le=gierung. .Rönnen Sie bic oont ©taate getrennt benfeit?"
„Olein, allergnäbigftcr fjerr; wofll aber bie flSerfon getrenntnon ber Slegieruug."
®cr ©oiwerän Warf einen flnflern SSlicf auf ben ©taatärattj,unb fagte: „®a? ifl DienoltitioncSfprachc, bic jeljt nicht mehr getsten fofl. fDlerfcn ©ie ftcfj baS: 3ch unb ber ©taat finb oljngefährbaffclbe. ©ie jinb nicht ber ®icncr be-3 ©taat?, fonbern meinSiener für ben Staat."
®cr ©tantbratf) nerbeugte ftcfj fcfjtveigenb. Warf) einiger 3eit