Stach eiltet langweiligen tjalßen Stuube famen tnir #011 bet öfo*nomifdjen Steife 311 ihnen gurütf. Sinn Warb bet alte .§ett auf bieSeife genommen, unb 3 ofef)Ijine mir gut ^Begleitung gegeben.
3$ nahm mit vor, gegen 3ofebt)inen fel)t jurücfhattenb31t fein, — ich fürchtete bab Schicffat beb ®tafen polten. SBirfbradjen von unfeter S 3 efanntfchaft in SBien, von unfern bamaligenUnterhaltungen, Sfjasierfahrten unb fleinen Schtcffalen. „Sich!"tief Sofcbhine, „'mb wenn Sie ivüjjtcn, Wab ich 3 hretwegen ge*litten, ba Sie fo folö^Iic^ üon uns geriffen tvurben. ©ewifj, feit*bem ifi fein-ja, toit haben nod) oft Von 3h»en gebrochen."
Slun — wie hätte ich anbetb fönnen? — nun erjä^Ite auchich weine Sdjicffale, meine jiweite Steife nach Sßten, mein SBolj*nen in ihren 3immern — unb immer teifer, immer fdjüdjterner —ben jfunb ber Sohne — meine §eimfehr in bie ffiaterjtabt — bie©efchichte beb gejtrigen Slbenbb. Sann fdjwieg ich. Slufjufehenwagte id) nicht.. 3 <h 'oül)lfe mit bem ®up im Sanbe. Sofef'hi*nenb Schweigen bauerte lange.
Snblich war mir’«, alb hörte ich fdjluchsen. 3 <h f“h au f. Siehatte ihr ®eftdjt inb Sdjnubftuch verhüllt. — SDtit jitternber Stimmefragte ich: „Um ©otteöwiften, gräulein, war 3 hnen meine Stuf*richtigfeit unangenehm?"
Sie ließ bab Sdjnubftuch fallen, unb faf) mich mit verweintenSlugen ladjelnb an. „ 3 fi bab Sllieb SBahrheit?" fragte fte nacheiner 5 |Saufe. 3 ch tifj bie Schnur mit bet SBohne von meinem.§alfe, unb hielt fie ihr bat mit ben SBorten: „Sie sengt für mich."
Sie nahm bie Schnur wie aub Steugier, um bie gotbene Sin*fajfung 3U betrachten. Sie Weinte heftiger. Sa lehnte fie fich aufmeinen Sinn, legte ihre Stirn auf meine Sldjfcln unb fagte: „ 3 chglaube an eine Sotfehung, SBatter!"
Sa fchtofj ich meine Sterne um bab himmlifche ©efdjöbf, unb rief:„D fönnte ich jeftt fietben!" — Sie fah etfdjtocfen 3U mit auf.