Druckschrift 
9 (1851)
Entstehung
Seite
245
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Stach eiltet langweiligen tjalßen Stuube famen tnir #011 bet öfo*nomifdjen Steife 311 ihnen gurütf. Sinn Warb bet alte .§ett auf bieSeife genommen, unb 3 ofef)Ijine mir gut ^Begleitung gegeben.

3$ nahm mit vor, gegen 3ofebt)inen fel)t jurücfhattenb31t fein, ich fürchtete bab Schicffat beb ®tafen polten. SBirfbradjen von unfeter S 3 efanntfchaft in SBien, von unfern bamaligenUnterhaltungen, Sfjasierfahrten unb fleinen Schtcffalen.Sich!"tief Sofcbhine,'mb wenn Sie ivüjjtcn, Wab ich 3 hretwegen ge*litten, ba Sie fo folö^Iic^ üon uns geriffen tvurben. ©ewifj, feit*bem ifi fein-ja, toit haben nod) oft Von 3h»en gebrochen."

Slun wie hätte ich anbetb fönnen? nun erjä^Ite auchich weine Sdjicffale, meine jiweite Steife nach Sßten, mein SBolj*nen in ihren 3immern unb immer teifer, immer fdjüdjternerben jfunb ber Sohne meine §eimfehr in bie ffiaterjtabt bie©efchichte beb gejtrigen Slbenbb. Sann fdjwieg ich. Slufjufehenwagte id) nicht.. 3 <h 'oül)lfe mit bem ®up im Sanbe. Sofef'hi*nenb Schweigen bauerte lange.

Snblich war mir«, alb hörte ich fdjluchsen. 3 <h fh au f. Siehatte ihr ®eftdjt inb Sdjnubftuch verhüllt. SDtit jitternber Stimmefragte ich:Um ©otteöwiften, gräulein, war 3 hnen meine Stuf*richtigfeit unangenehm?"

Sie ließ bab Sdjnubftuch fallen, unb faf) mich mit verweintenSlugen ladjelnb an. 3 fi bab Sllieb SBahrheit?" fragte fte nacheiner 5 |Saufe. 3 ch tifj bie Schnur mit bet SBohne von meinem.§alfe, unb hielt fie ihr bat mit ben SBorten:Sie sengt für mich."

Sie nahm bie Schnur wie aub Steugier, um bie gotbene Sin*fajfung 3U betrachten. Sie Weinte heftiger. Sa lehnte fie fich aufmeinen Sinn, legte ihre Stirn auf meine Sldjfcln unb fagte: 3 chglaube an eine Sotfehung, SBatter!"

Sa fchtofj ich meine Sterne um bab himmlifche ©efdjöbf, unb rief:D fönnte ich jeftt fietben!" Sie fah etfdjtocfen 3U mit auf.