Druckschrift 
9 (1851)
Entstehung
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Sic ©träfen fianb verlegen neBcit mtr, unb fdjten ftri) bot meinenSeflamationcn j» fürchten. Sief; Wollte ftc auf bet peinlichen SageBefreien, unb fonnte boef; ni(f;t mcf;t fprechen. Sie äßeljmntf) f;aiieitch meinet- 311 fel)r bemächtigt.

3f;nen iil nicht Wohl, mein^err!" fagte bic ©träfen unb fafifiep ängftlirf; naef; ber Sf;ür um.

Ö fefit!" feufjte icf;:flennen <Sie mich nicht!"

(Sie fafife mich jc£t fehärfet ins Singe, nnb fchüttette teife basfiaupt. Stirn rifj icf; bie (Schnur mit bet' ©offne auf meinemSnfcn hctt'or, Fniefe bet if;r niebet, unb fagte:Sich, (Sophie,feinten (Sie biefc ©ohne noef;, bie um? bot fünfunbjWanjig Satirentrennte? Sch habe ftc treu Beibaf;rt. <Sopf;ie, bnmatf fagten@ie, e 3 gibt eine ©otfef;ung. 3«/ e 3 gibt eine."

©teilt ©ott!" laftte fte mit matter (Stimme, ttnb ging anmit hi't'beg, warf ftch aufs (Sofa unb Wollte ftch- baä bleich ge*worbenc @cftcf;t berhüfieit, Ijcttte aber bie Straft nicht mehr. Siehatte mief; erfannt. <Sic liebte mich noch-

Sch rief bic grauenjimnter jut fMlfe, bie mit ©ntfefjen ihregreunbin crblafjt, unb einen fremben Offtgier in £f;ränen bor if;rhinfnien fal;en. Stocl; ef;e fte Sffiaffcr unb Sttcchpfchcfjen gebrachthatten, tnar bie ©täftn fcf;oit inieber ju ftch felbcr gefontmen. Sierieb ftch bie Singen, wie eine Sräumcnbe. Sann bratf; ein heftigerShränenftrom herbor; fte fd;Iucfjjte tute nntröfilicf;, umfcf;lang ntei*nen Staden mit ihren Slrntcit unb rief nur meinen (Hamen.

©einig, meine Herren, baf tnar ein Slitgenblid, (Sngcl hättenhber un« ibeiiteit muffen. 9 tun Pachte ich nicht mehr ans Slb*fdjtebnehmen. Sic ©räfin behielt mief; als Siafi. D, tute bielhatten mir uns ju erjäf;len, tbie treu hatte fte mich geliebt!tffiaS- ber alte Dbetfl einft berhinbert hatte, baf betl;inberte mmWeber et, noch feine gamilic mehr. <Sopf;ie warb meine ©emahlin;