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9 (1851)
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unb in taugen jti'iffen taufdjten wir Sehen um Sehen, Seele um

Seele.-£> Wir hatten uns wicbcr; nad) ber langen, ewigen

Trennung, wicber! unb wie imocrtjofft, wie wunberbar! (Bergcffenwar attcr Schmer} ber Vergangenheit! (Bergeffen altes (Sfenb bcsSehens, meine Sergen, it)re Xhränen; »ergehen jebe ©ewittcv?Welfe ber 3ufunft. 2lUr attjmeten in einer fd)öncrn (Hielt. SaSStbifcfc frei »on uns altes war fetige VcrHärnng.

Stur ber verruchte tßrügelbanim, auf bent ber (Sagen fo unbarin?Ijerjig flieg, bajj ftdj felbjl nufere fitffenben Sippen beftänbig eeneinanber eertoren unb mithfam wicber fliehen muhten nur berVtügelbamm, hei beffen Stnlage man »ermnttjticf; fotehe rithrenbeScene nidjt berechnet Tjatte nur er trennte uns, ba wir glaub?ten, ber (Eob fenne uns nicht wicber feheiben. D wie gern wärenwir SBrujt an tBrrift geworben i

3d) nahm bas Seitfeit wicber jur .ganb. Unb nun gingS ansfragen her unb hin. Unb oh wir uns gleich fahen, unb ob mireinanber gleich fejt gaub in ganb hielten, als fürchteten wir, unsim eigenen (Sagen non einanber ju Pertieren, würben wir bed)jWeifelhaft, oh wirS aud) wirf lieh wären. Sie war frijöiier,ats idj fte jemals gefehen; bas äliorgenrotf) umfirahttc fte miteiner ©torie. 3d) mujjte nod) cinmat bas Seitfeit faden taffen.

9BaS id) »on meinen friegerifdjen Slhcntencrn gricbcrifcn er?jähtte, Wiffen meine Sefer; aber gricbcrifc hörte fte aufmerffamerunb begieriger an, ats fte getefen werben mögen. ®ic 58e=gebenheiten meiner Verlobten waren ungleich einfadjer. Sic hatte»on ihrer gerrfdjaft Die ©ntlaffung erhalten. stur} »or bem (Sin?ri'tcfen ber gtaujefen in bie gauptftabt ftiidjtete bic gerrfdjaft nad)Stettin, unb ber Fimmel weif, Wohin, grteberife fehwebte meinet?witlen in (EobeSäiigften; befam enbtid) einen (Brief »on ihrer betag?teil tDtntter, unb ben (Befehl, (Berlin }u »erlaffen unb ju ifjr jufominen. Sie reifete atfo, eine gef)erfame !Eod)ter, ab, nadibcm