Druckschrift 
9 (1851)
Entstehung
Seite
196
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Weiter, mußte id; mm mit meinen ©egleitern eine ©bajietreifevon brci ©tunben SBcgeö machen. Jtotfjig unb jerlnmbt, rein an«;gefdünbert, War id) ärmer als ein ©etiler; beim felbji bie ^rci;heit fehlte mir. 3a fogat mein Seben mar ein fcTjtedjt uerfi^ertc«Glut,- Weil bie Sranjofeit im gelbe einen jn furjen ©rojeßganglieben. Slngeflagt wegen (Spionage hängt man ben armen Teufelauf, ober füjitirt if;n, unb befümmevt fid> l;inteunad; nicht weiterum if;u, ob er« übet nimmt.

SBieberfinbcn.

IDtit Slnbrud; ber [>lad;t betjute jtd; eine gaujc 9teif;e flammen;ber 2Bart;tfcuer vor meinen ©liefen au«. ®at;in ging nufer SOtarftf;..gier War ein anfehnlidje« Säger. 3d; Warb in ein außer bent®orf gelegene«, fd;öne« SanbljauS geführt. 9lKc 3nnmcr glänjtenerleuchtet; ©d)ilbwad;cn jn guß unb gu Sßferb vor ber ®(;nr. Dfft;giere in glänjenben Uniformen von allen SBaffcit gingen au« unbein. SOtan führte miih vor ein SKilitärbureau. SJtan ta« ben ©c ;rieht über mich, fragte um meinen Dlamcn unb @.rab, unb riefbann:gort mit ihm ju ben anbern (befangenen!" (Sincr beranwefenben Dfjxjiere fagte: ,,(S« ijt eine ©ehanbe, Wie man betiauSgcplünbert h«t!" @in Slubercr fagte: ,,©ehcu©ie, id)Werbe um .Kleiber für Sie fergen.

SJJan führte mid) in« Säger, unb hier Warb id; einem Dfjijicrübergeben, ber bie ©ewad;ung ber .Kriegsgefangenen unter fid;hatte. ®iefc lagen neben brennenben ©djeiterhaufen umher, unbgenoffen if;r färgtid;e« Slbenbbrob. 3d) gefeilte mid; ju ihnen.

©iefje, ba faß mit feinem blaffen Slntlilj unb hcd;fd;WatjenJtuebclbart mein grimmiger Gh'iumtgrcm, neben i(;m Äarlber Oroßc; beibc aßen einebamhfenbe ©uf'fc au« großer irbener