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Güter. Sie hatten Heimlichkeiten mit einander. Man sah sie zu-weilen in der Ferne beisammen in lebhaftem Gespräch, wobeiSignor PaSqnale nach seiner Weise den beweglichen Leib oft nndwunderlich verdrehte und mit Händen nnd Armen umherfocht.
Zu diesen Unterhaltungen gesellten sich nach nnd nach einzelneBauern. Eusemia machte die Entdeckung zuerst, als sic einmalihren flüchtigen Liebling anfsnchtc, nnd ihn, mit einigen hand-festen Calabresen beisammen, im abgelegenen väterlichen Obstgartenfand. Ceceo erklärte ihr aber mit gleichgültigem Wesen, wie dieLeute von ungefähr zu ihm gerathen seien. Eusemia freute sichindessen des Stoffs zu Belustigung der übrigen Gesellschaft; neckteden Crcolen, als triebe er sich mit Verschwörungs-Entwürfen um:nannte ihn einen kleinen Brutus, nnd plagte ihn mit Fragen,wozu er doch den breitschultrigen Marneca gebrauche» könne, densie unter den Bauern erkannt hätte.
Vielleicht würde Fortunat Cufemiens Scherz für Scherz ge-nommen haben, hätte ihn nicht der Name Marneca zu ernstemVorstellungen gebracht. Cr erinnerte sich desselben aus Ceeeo'sAnrede an die Bauern der Marina Sidcrno. Es ward für ihnGewißheit, daß Ceceo, obgleich Creolc, oder Sizilianer, in die-sen Küstengegendc» CalabricnS bekannt sein müsse. Doch, da derjunge Mensch ihm nie deswegen Rede stand, ließ er'S dabei be-wenden, bis ihn ei» neuer Zufall reizte.
Einst war er in der Morgenfrühe, da noch Alles im HauseMareoli schlief, über die Höhe des Berges hingegangen, als erin der Ferne, zwischen Felsen und Kastanicnbäumcn, einige Per-sonen erkannte und unter denselben den Pagen der Signora Ccnti,so wie den Signor PaSgnalc. Gr wagte es nicht, die Versammel-ten zu stören, und verharrte beobachtend auf seinem Platz. Wasdie Zusammenkunft allerdings verdächtigen konnte, war nicht min-der das Ungewöhnliche der Zeit, oder die Abgelegenheit des Ortes,