Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
369
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3)tir feilte es leib tlfun, Wenn ich bctt trefflichen SKann unser«bient fränfte. Reifen Sie mir auf bie Spur, wer bieS faitbieunb fiel; }u unferm SBohlthätcr aufbringen will?"

groef fianb errötfjenb mit gefenften Slugen neben ihr. „Siereben etwa« hart, liebes gräutein. SBijfen <Sie benn auch, »6ber, Welcher biefc ©inge fehiefte, SBoljlthäter ober Slbjahler einer©djulb fein Will? 3fl er ein Schulbncr, fo fel;e ich nicht ein,Warum Sie bie Satzung anjunehtnen Weigern? ©egen SBehtthafenunb Sllmofcn haben Sie bas Stecht, jJolj ju fein."

„Sieber groef," fagte 3ofef>hine, unb betrachtete ihn mit burch*bringenbent ©lief: „finb Sie es felbjt gewefen? Sieben Siereblich!"

„©erbammen Sie mich, gräulcin. 3a, ich bin es gewefen. 3chhabe gefehlt, bafj ich es fo linfifdj atiftng, unb Sie mit Alleinig«feiten in ©erlegenheitcn feilte, um mir ©erlegenheiten ju erfparen.SBolien Sie nun bas Silles loiebcr juritttgeben?" fragte er mitweicher, bittenber Stimme.

„Stein, nun behalt’ ich Silles, Silles!" fagte 3ofef>hine, unbXhtünen fielen aus ihren Slugen, mit benen fte ihn anlächelte,»äljrenb jte mit beiben £änben feinen Sinn banfbar unb fanft britefte:„3hnen fann es nicht einfallen, unfer äßolflthäter fein 311 Wollen.Sie finb unfer gteunb. Slbcr, nicht fo: Sic »crfprechen mit, unsfeine ähnlichen ©efdjcnfe mehr 311 machen? Sie jinb ein Sersfchwenbet!"

9ltS beibe 3 Utücf ins 3immer tarnen, faf) Seonore erfchrocfenbie weinenben Singen ihrer Schwerer. 3nt gleichen Slugcnblicftrat auch ber SJtajor ein. „SBaS gibt’S?" fragte biefer «erwun-bert. 3efebh'” c umarmte ihren ©ater, unb fagte: „S3ebanfenwir uns bei bem guten groct; er hat uns mit ben Äojtbarfeitenin ber Äommobe befdjenft. ©cm greuitb 311 ©h^u wollen wiruns bamit fleiben."

SM. Sie». 11 . 12*