Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
46
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bic herrlicßFcit ißrcr ©aben entfalten: bann müffen bic künßebet gemeinen Sebensbcqncmliehreif ßenwrßeigen, unb biegöttlicßßcn werben ftnfen. ®ann Werben ßsinfel, äJJeificl nachSoßn gehen, nicht nad) bem ßroigfehönen, unb nicht meßr bentUrfdjönen, fonbern bem ©etbe gehorchen. Sann frieren bieSBiffenfcßaffcn oergötternb um ben @tußl bei- Scannet; unb nichtberjenige umarmt fte, ben bei ©eniuS ruft unb weißt, fonbernber, welcher Srob fucht, ober welcher, btird) feinen StanbpunFtnäßer ober ferner bem Sßrone, bie SBeiße empfangen ju habenwähnt. ©o oerberben bie 2Biffenfd;aftcn ju fDtauIwerFcn, fo biegöttlichen künße ju JpanbwerFen, jene heiligen Duellen beS ©utenunb ©djöuen! $aS beffere Scbcn erftirbt unb crßicft im ©dßamntgemeiner ©orgeit um leibliche fiufi. 2Jlan ahnet nicht meßr, wieetwas gut fein Fönne um feines ©clbfis willen. ®aS ©nieunb bas ®cßöne, bas SBaßrc unb ©credjte, ber Sßutß unb bieSatgcnb gefallen bloß, in fo fern fle noch woju nit^en. Unbwcju? 3ur ©elbmacßcrei, jutn kißel ber (SitcIFeit, jut Q3er=mannigfaltigung beS SBoßllcbcnö! Stber Wie foFltc ber SOlcnfchauch, Was irgenb ©öttlidjcö lebt, um beS @öttlid;en willen lie*ben fönnen, wenn er fclber ben 3wecf feines Sehens ein =gebüßt hat, unb nicht meßr fei.'neS ©elbiis willen ba i|b, fon*bern für ben £ßron beS ©ewaltßcrrn, ober für bie ®tbfd;o(ie,ben ÜBcbßußl, ben SlmboS ober bie ©djrcibßubc geboren!"

§ier unterbrach Diccletian ben Stebenben unb fprad):aJtccßtcßbu bas Shißlicße aus ber Sßelt »erbannen?"

keineswegs, o heir!" erwieberte Gfßrpfaores:benit wirßnb ßnnlidjer fFtatur nnb bebürfen beffefben. ®ic S'ßierc fudjenauch nad; bem, was ißnen nicht, unb ftnb gleichgültig gegen bas,was ißnen nicht hilft, junger ober SCoKuß ju ßilien. @ie haben,gleich jenen 3Jtcnfdjen, bie ber göttlichen $reißeit entbehren, FeineSlßnung oon Siebe beS ©djönen, beS SBaßrcn unb ©uten, unb