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„0 mein SBruber, fett fd;mebfl auf einer unnatürlichen .gbfle,in bcr bu bid) nidjt erhalten Fannfl."
— Sebem S 3 ogel wädjst fein Sittig. ®r fliegt niri)t weiter,ats iflm WoFjt ift.
„ 3 fli badjte ciufl auch, wie bu. flfleinc @cljnfud)t 511111 god;*flen rig micf; über wirf) fc(6fl hinaus. Slbcr idj fühlte, baß idjunnatürlich 1111b mir fclbfl junt äüibctfvrud) warb."
— @0 tauge wir in bcr flßahrljeit flnb, begegnet uns feinSBiberfprudj in iljr.
„Sflein SBrubcr, eS gibt jweicrlei SBaflrflcit, bie ber @rsfenntnip unb bie bes ©eins. ®ie SC-aflrflcit ber Csrfenntniß iflbie bflilofobtyifdK; bie beS ©eins bie djr ifl ließe. S'rfennt*niß aber ifl nur ein Sfleit beS ©eins unb Sehens; ßfliiofobflifflicSUciSlfeit nur ein Sßcil bcr 3 efii?weiShcit. Eflrifltidje Wahrheitaber umfängt unb burdjbringt baS gaujc ©ein, ifl bas wahre
S'afcin fetbfl. ■-$cr SMenfdj flicuicbcn ifl nidjt bloß ein 9(ns
fdjauctibeS, ein (ärFeunenbcS, er ifl ein uiclartiges Sehen; bad©entrum feines Sehens baS ©emiitlj. ®a tjerner, ba jufammctigehen feine .Strafte iiiSgefammt, wie ©trabten einer geifligen©onuc: bie SrFenntniß unb bcr Wille, bie (Smpfliibung unbiunerung, bcr ©ebanfe unb bie Sufl. — Wahrheit ifl in jebemSinjelncn non bicfem, aber baS Sehen ifl in alter @e*fammtflcit. ®ie Wahrheit ifl eine Studjt bes Sehens; aberbaS Sehen ifl Sßurjct, ©tamm unb äktjWcigung fetbfl oon Sllicm. —®u, meinSörubet, flafl freilid) bie Wahrheit, aber audj mit fieallein; barum bift bu in einer unnatürlichen ©tetiung, weit bunur in einem Sfleitc «011 bit ba bifl. Sind) idj War einflwie bu, bis 3 efttS mein Strjt unb geilanb Warb. ®a fanf idjin feine Sinne, FrafttoS unb nur in tflm genefenb unb fetig. 3 d)fjatte »orljcr, Wie bu, bie Wahrheit ber Srfenntnip, unb war inallem meinem Uebrigen tobt, flluii aber genas id) in Sflriflo