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unfern 1 reinjtttlidfen Statur ift, — trolfcr entfvringt fie, trennniefjt aus einem in unferm SBefen tief troljnenben, ju lucttig er;forfdftcit Stiebe? fjd) luill nidjt täugnen, bafj in ©ttedfeulanbSaufcnbe lebten, trcldte jte, als eine järttidje Sreitnbfdjaft, austBorfajs ttnb freiem SBillcn, gleidfluie bie Siebe irgenb einer attbernlöblichen ©adfe, j. 93. 93iete bei uns ben ehelichen ©taub, att;nahmen, offne alle Sctbenfdiaft; allein mir haben audj töetfptelebes ©egentheilö. Unb biefe ftnb es befonbcrS, ron betten icf; rebe."
„Slllctbtngö, mein Weimar," erlrieberte idj, „biefe ftnb es,melctje bas jum Stäthfel machen, traS jiuifcf;en tperfonen sineicr;lei ©efdftechts fein Stäthfel mehr träte. Slttch ich fiimnte btr bet,jene trumberbare, ben ©riechen ^eilige, uns aber rerbädftigc unboft nerbammlidfc Siebe quillt aus ben liefen eines ber Ifeiligftenunb mädftigften Triebe iitenfdjlidfer Statur. ®al)cr ifjre ©ctoaltunb if)t SBtebeterfdfeinen in allen Seitaltern."
@ar lebhaft rief .jpolmar: „fDtelfr behauptete id; felbfi nicht!Unfere Uebetjeugungen treten jufamtnen."
„Stur noch ein Slrgwol;tt," fagte ich, „fdfeibe.t fte ron etit;anbei 1 ."
„®et träte?" fragte polinär.
„Söic, trenn ber ©tos juletjt bodf jutoeilen nur ein rerfappter,gattj gemeiner Sinter träte?" antmortete id;. „Stidfts alseine ber mannigfaltigen, feltfameit ffietitrungen bcs @efd)led)tS;triebcS? Safj uns mit aller Unbefangenheit ben Slrgtocljn rer;folgen, baniit mir erlernten, ob er ein guter ober iritglidfcr SBeg;treifer! Uns allen ift bie ©elralt bcS Sinter, beS rergcttlid;ten@efd)tcd;tstiiebes, betannt. SBettn er erwacht jur J^errfcfjaft, bc;jtringen iljtt treber (furcht unb ©rifreden nod; SBetoeggriinbe berSßcrnunft, treber ©infamfeit ttod) Serfireuung, treber ber 3auberaller trbtfdfen ffrettben ned) ber trarnenbe ©rnfi ber Stcligion.©ntrücfe feiner ©ehnfitdft feben befeelten ©egenjtanb: er tuirb
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