239
SDlal im ©efängniffc faß, mit bcr größten Sßeitnaßme »ermenbet,oßnc je einen mertßuoHen ©tunb baren anjugeben."
„.Käme er mir," fagte ©laubia, „mir mellten ißit jerfiteucn!Slugujtinc, me ifi bic .jjarfe? Slarimiliane ßat fd)cn meßr beimeinmal ben böfeu ©eift von ifjm ßitimeggefungen. ©ic muß feineSieblingsmcifen fpiclen. (Sr fegt ja felbfl: föluftf ifi fitr bicSeele beraufefjenber SDein; niadjt ben ©cligcn traurig, mib bentraurigen feiig."
,,©o wirb flc gut maßren 2)iutter bcr Sebcnbmcisßeit!" besmevfte ©crolb: „3n froßen ©tunben and) beb ©rfjmergeö einsgebeut fein, mib in Sagen beb ©djmcrjeS läcfjcln tönnen: bahbewahrt uns, in ebeim ©leidjmutß, gegen ben Ucbermutß unbben Äteinmntf). — Sllaximiliane, fiiiic beinern Dladfbar einSmcilcnbab ©lab, bannt er bei uns bleibe."
Maximiliane geßoreßte, unb bet ißrent SSerlebten ben Sißcinsmein mit bcr Slnmutß einet §cbc.
„Somit itf; bteibc?" micbcrßoltc ber junge Weimar eetmunsbert: „©ianben Sie, incmt iri) baeou müßte, ber SBein mürbemief) ßier fejler ßalten, alb bic liebe .fjanb, bic mir ißn rcidjt-?"
,,3d) meine mir," entgegnete ©crolb: „bcr SBcin jießt jur©efettigfeit, bic Siebe aber jnm ©infamfein. Samit ©ic nidjtMaximilianen allein, fonbern aud) unb feßen, fetten @ietrinfen."
„Unb," fuTjr ©laitbia in bcr Siebe ißteb Manucb fort, „basmit mir fogleidj ben rechten Sen unb ©toff beb ©cfbtädjb fürSie ftnbcn, beichten ©ic mir, luab id) (ängji fdjon gern gemußtßütte: me faßen @ie Maximilianen bab erfte Mal?"
.jjolmat lädjcltc. „Sab erfte Mal? 93er brei Sauren, atbicß aus bcr §aufitftabt tarn, meinen SSater ju befudjen, bet ßiesßer eetfeßt morbcit mar. ©ie jlanb mit niedrem grauenjimmernin einem .jjaufe bcr S3orjtabt am Scnfter, alb icß unten auf bcr