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feI6ji bie Sprache nicht mehr at« eine Siebe fcnnt, auch fi'tv bieajtehrtjeit feinen Stuöbrucf f)nf, unb nicht fugt: bie Sieben, fen*bern höchften« : bie SicDfdjaften, bei benen freilich nicht immerbie Siebe Ijcrrfcht."
dtaubia, feine ©attin, ctlriebetfe: „©er Stimm tjat bie ©ptacheerfnttben, nicht über ba« SBeib, wie bn an« Stbam« ©efchidjtemeifjt. ©er ätlamt über fennt nur eine Siebe, bie ber Süng*tingstagc, nnb hintcnnach nur Siebfcfmften. SBäre ba« SBet6 dr*ftnberiu ber ©prathe gemefeit, e« mürbe für bie Siebe berSftutter jum Jlinbc ein eigene« SBort etfonnen Ijabcn."
„Stntloorte mir ernfter!" fugte ©crotb: „SBie ift bie dm«pjinbung bet fDtuttcrtic6c anbet«, ul« bie ber fflrnut?"
,,©u mitpteft SBcib fein, mich $u »erflehen," entgeguetedtaubia, „unb ber SBtinbc müfjte fct)en fönncit, um beine Unter*febeibung bc« ©eben« unb |>ören« ju begreifen, ©ie SBrautiiebeloirft mächtiger auf bie dinbitbungöfraft ein, unb bittd) fie;baffer bringt jtc fo riet ©etbftrerblcubung unb ©äufebung, flehtbeut Staufcbc unb betn SEa[;nfinn nabe, ober funtt in SBatjnjtnnübergeben. Sa« ift nicht bet galt, ober äujjcrft fetten, in berSttutterliebe. SKuttcrgefütjt ift inniger, tiefer; unb boef; betäubte« ben SDcrftanb nicf;t, begeifiert ju feinen ©ebiebten, »ertoanbcltbie Stnjictjt ber ©inge nirf;t. SBrautticbe »erachtet ©cfat;r mtb©ob, über fann hintcnnach ficf) fetbjt bereuen. Sttutterliebetrügt freubig @cf;mcrjcn, £)pfcr unb ©ob, unb bereut Ufte ©batennie. Süngting unb SJläbcbcn ffnb einanbet jtoci frembe SBefcn,bie büret) bie Sttacbt bet Statur erft jufammengeführt unb gegen*fettig burtf) ben Sauber bet dinbilbung »erfebönert merbeu. Jteincrliebt eigentlich ben Stübern fo fet;r, at« im Stübern fiel) fetbft,ober »ictmcbr fein Urbilb be« ©uten unb ©cböncit, metcf)c« erIcbenbig gemorben ju fein tuäbnt. gingegen Stlntter unb Äinbjtnb jtet) nicht fremb, jinb niegt Smei, fenbetn diu«, ba« eben