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seit der letzten Begebenheit ihre Zuflucht genommen, oder ihreBefreiung zu bewirken, im Falle fle einem Feinde in dieHände gefallen sein sollte. Er wünschte, daß Everard ihmseine Dienste zu Nachforschungen nach ihr anbieten möchte,aber die Scham verhinderte ihn, seinen Neffen darum zu bit-ten; und Everard, der den veränderten Zustand des Ge-müthes seines Oheims nicht vermuthen konnte, fürchtetesich, es vorzuschlagen, oder nur den Namen der Alexis zunennen.
Schon war die Sonne untergegangen — sie saßen da, undsahen sich stillschweigend an, da hörte man das Stampfen vonPferden — da klopfte es an die Thüre — da hörte man ei-nen leichten Tritt auf der Treppe, und Alexis, der Gegenstandihrer Angst, stand vor ihnen. Sie warf sich freudig in die Armeihres Vaters, der sich sorgfältig umsah, als er sie flüsterndfrug: „ist alles sicher?"
„Sicher und außer Gefahr, wie ich hoffe," erwiederteAlexis, „ich habe ein Zeichen für Sie-"
Dann verweilten ihre Augen auf Everard — sie errötheteverlegen und schwieg.
„Du brauchst dich nicht vor deinem presbyterianischenVetter zu fürchten," sagte der Ritter mit gutmüthigem Lä-cheln, „er hat sich doch endlich selbst als ein Bekenner desRoyalismus gezeigt, und war in Gefahr, ein Märtyrer zuwerden."
Sie zog das königliche Rescript aus ihrem Busen, das aufein kleines, beschmutztes Papier geschrieben, und mit einemschmutzigen Faden, statt des Siegels, umwunden war. Indiesem Zustande drückte Sir Henry den kleinen Brief, ehe erihn öffnete, mit orientalischer Verehrung an seine Lippen, seinHerz und seine Stirne; und eine Thräne entschlüpfte seinem