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„ich gestehe dir aufrichtig, ich verstehe keinen Scherz. WelcheGäste hast du in jenem Hause gesehen, das man das Jäger-haus nennt?"
„Manche wackere Gäste zu meiner Zeit, ich gebe Ihnenmein Wort darauf," sagte Jocoline. „Ach, Sie hätten nursehen sollen, wie vor ungefähr zwölf Jahren die Kaminerauchten. Ach Herr, schon der Duft hätte einen armen Mannsättigen können."
„Weg, Schurke," sagte der General, „spottest du meiner?sage mir kurz, welche Gäste sind in der letzten Zeit im Jäger-hause gewesen — und steh, Freund, du kannst sicher sein, daßwenn du mir genügende Auskunft gibst, du nicht allein dei-nen Hals vom Strick befreiest, sondern auch dem Staateeinen bedeutenden Dienst leistest, der gehörig belohnt werdensoll. Denn wahrlich, ich bin keiner von denen, welche wün-schen, daß der Regen nur auf stolze und stattliche Pflanzenfalle, sondern ich wollte vielmehr, so weit meine armenWünsche und Gebete reichen, daß er auch auf das niedrigeund dcmüthige Gras sich ergieße, damit das Herz des Gar-ten sich erfreue, und daß, so wie dse Ceder des Libanon sichin die Höhe hebt mit ihren Zweigen und Aesten, so auch derdcmüthige niedrige Mop, der aus den Mauern wächst,blühen möge, und — und wahrlich — verstehst du mich,Bursche?"
„Nicht so ganz, wenn es Ew. Gnaden erlauben," sagteJocolin, „aber es klingt, als hielten Sie eine Predigt, undhat einen wunderbar gelehrten Anstrich."
„Also mit einem Worte — du weißt, daß ein gewisserLouis Kerneguy oder Kernego sich dort im Jägerhause ver-birgt?"