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„und ich darf kaum hoffen, je wieder warm zu werden. Son-derbar, ein Zauber scheint uns zu befangen. Da graben wirschon zwei Stunden, was Dig, der Todtengräber in einerhalben Stunde weit besser verrichtet hätte."
„Wir sind auch schlechte Todtengräber," antwortete Doc-tor Rochecliffe. „Jedermann bei seinem Geschäfte, — du beideinem Jagdhorn, und ich bei meinem Papier mit Chiffern.— Aber lag den Muth nicht sinken; es iü der erstarrte Bo-den und die Menge der Wurzeln, die unser Geschäft schwierigmachten. Und nun, da alle Ceremonien mit diesem unglück-lichen Manne vorgenommen worden sind, und da ich über ihngelesen habe die vorgeschriebenen Gebete der Kirche valestgusntum, so laß ihn uns anständig in diesen Ort der letztenRuhe legen; auf Erden wird man seiner wenig mangeln-Also erheitere dich, Freund, wie es einem Soldaten geziemt;wir habe» ja nun die vorgeschriebenen Gebete über seinenLeichnam gelesen; und wenn die Zeit es erlaubt, so wollenwir ihn in geweihter Erde bestatten, obgleich er einer solchenGnade unwerth ist. Komm, hilf mir ihn in die Erde legen;wir wollen Disteln und Dornen auf die Stätte häufen, wowir Staub auf Staub geschüttet haben. Denke du abermännlicher an diesen unglücklichen Zufall; und erinnere dichdaran, daß du allein dein Geheimniß bewahrst."
„Dafür kann ich nicht stehen," sagte Jocolin, „mir kömmtes vor, als ob selbst der rauschende Nachtwind in den Blät-tern erzählen wird, was wir thaten — mir kommt es vor,als ob selbst die Bäume sagen würden: da liegt ein Leich-nam zwischen unfern Wurzeln. Wo Blut vergossen wurde,da finden sich die Zeugen leicht."
„So ist's, und zwar recht bald," rief Cromwcll aus,sprang aus dem Gebüsche, ergriff den Jocolin, und setzte ihmWoodstock. 38