„Gib darauf Achtung/' crwiederte der Ritter; „und denke,daß Fräulein Aleris sich oft in dem Park ergeht. — Nunaber fülle in der Runde, und schenke auch dir einen Becherein, um deine Furcht zu betäuben. — Ach was, Freund, eswird Phöbe nichts schaden — sie schrie und lief nur, damitdu das Vergnügen haben konntest, ihr beizustehen. — Denkedoch an das was du thust, und verschütte den Wein nicht aufdiese Weise. — Kommt, auf das Wohl unseres zurückgckehr-ten Wanderers."
„Da wird Niemand williger Bescheid thun, als ich," sagteder verkleidete Fürst, der ohne daran zu denken, eine Wich-tigkeit annahm, weiche der Charakter, den er verstellte, kaumgestattete; aber Sir Henry hatte den vermeintlichen Pagenmit allen seinen Eigenheiten so lieb gewonnen, daß er ihmwegen seines Vorwitzes nur einen mäßigen Verweis gab.„Du bist ein fröhlicher, gutmüthiger Jüngling," sagte er;„aber man kann wohl sehen, welche Voreiligkeit des gegen-wärtigen Geschlechtes den Ernst und die Ehrfurcht betäubt,die in meiner Jugend von höherem Rang und Stande soregelmäßig beobachtet wurde. — Ich würde es eben so weniggewagt haben, meiner eigenen Zunge den Zügel schießen zulassen, wenn ein Doctor der Gottesgelahrtheit gegenwärtigwar, als in der Kirche während des Gottesdienstes zuschwatzen."
„Das ist ganz wahr," sagte Albert, der sich schnell in'sMittel legte, „aber Mr. Kerneguy hat ein um so viel größe-res Recht, jetzt zu sprechen, da ich sowohl seine als meineGeschäfte besorgte, mehrere seiner Freunde sah, und ihm wich-tige Nachricht bringe."
Carl wollte aufstehen und Albert bei Seite ziehen, da ernatürlicherweise ungeduldig war, zu erfahren, welche Neuig-