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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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Vorempfindung derjenigen, welche dem elektrischen Einflüssevorzüglich unterworfen flnd, und die das herannahendc Ge-witter schon früher empfinden-

Der verkleidete Monarch, welcher wußte, daß er nochheute seinen zeitlichen Zufluchtsort verlassen mußte, fühlteauch ^seinen Theil an dem finsteren Ernste, der die kleine Ge-sellschaft überfallen hatte- Aber er war der Erste, der sichdavon losriß, da er weder zu seinem Charakter, noch zu sei-ner Lage paßte. Fröhlichkeit war der Führer des Elfteren,und der Letztere erforderte Geistesgegenwart und nicht Muth-lofigkeit.

Wir erschweren die Stunde, in welcher wir uns der Me-lancholie überlassen. Wäre es nicht besser, wenn Sie, Fräu-lein Alexis, mich bei Patrtk Careps fröhlichem Lebewohl accom-pagnirten, Ach, kennen Sie den Pat Carep nicht einjüngerer Bruder des Lord Falkland?"

Ein Bruder des unsterblichen Lord Falkland, und Ge-sänge schreiben?" sagte der Doctor.

Ach Doctor, die Musen empfangen ihre Zehnten so gutwie die Kirche," sagte Carl,und haben von jeder bedeuten-den Familie ihren Antheil. Sie kennen zwar den Text nicht,Fräulein Alexis, aber Sie können mir doch in der Ausfüh-rung der Melodie beistehen:

Es kommt jetzt die Stunde, die herbe, deö Abschieds herbei,

Ich seh' dich, o Wovdftock, du liebes, wohl niemals auf's Neu',Drum bringet die Schaale, die volle, wir bleiben uns treu.

Der schäumende Becher der Zeuge sei!"

Der Gesang ertönte, aber nicht mit Lust. Es war einejener Anstrengungen gezwungener Freude, die mehr, als jedeandere Weise, die Abwesenheit der wahren Fröhlichkeit anzeigt.Carl hielt ein und machte den Choristen Vorwürfe-