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„Sie haben also Nachrichten hierüber," sagte Sir Henry.
„Ihr Sohn," erwiederte der Doctor, „schrieb mir durchdenselben Bolen; selten ermangelt er cs zu thun, da er wohlweiß, wie wichtig es ist, daß ich Alles erfahre, was vorgeht.An der Küste stehen Mittel zur Flucht bereit, und Mr. Ker-neguy muß sich bereit halten, mit Ihrem Sohne im Augen-blicke seines Erscheinens abzureisen."
„Es ist sonderbar," sagte der Ritter, „vierzig Jahre langhabe ich in diesem Hause als Mann und als Jüngling ver-lebt, und die einzige Frage war nur, wie ich mir die Zeitvertreiben sollte; denn wenn ich nicht eine Jagdpartie odereine Falkenbeize, oder sonst etwas dergleichen ausersann, sohätte ich hier auf meinem Armsessel, vom Anfänge des Jahresbis zum Ende, so ruhig sitzen können, wie ein Siebenschläfer;nun aber werde ich beängstigt, wie ein Hase, wage es nurmit offenen Augen zu schlafen, und fahre zusammen, wennder Wind in den Blättern rauscht?"
„Es ist sonderbar," sagte Alexis, „daß der rundköpfigeSoldat uns nichts davon gesagt hat. Er ist doch sonst mit-theilungsvoll genug über die Bewegungen seiner Partei; undich sah Euch heute Morgen im tiefen Gespräche begriffen."
„Heute Abend wird es noch tiefer werden," sagte der Doc-tor finster; „aber er wird nichts mehr schwatzen."
„Ich wünsche, daß Sie ihm nicht allzusehr trauen," sagteAlexis- „Mir kömmt es vor, als ob der dunkle Ausdruck unddie Härre in dem Antlitze des Mannes Verrath in jedemZuge zeigte."
„Seien Sie ruhig, cs ist dafür gesorgt," antwortete derDoctor in demselben bedeutungsvollen Tone wie vorher.Niemand erwiederte und ein schauerhaftes ängstliches Ahnungs-gefühl schien plötzlich die Gesellschaft zu beschleichen, gleich der