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Doch sah Everard einen Augenblick auf das Fenster und warfdann dem Wildrake einen Blick zu, als wolle er ihn um dieMöglichkeit befragen, auf diese Weise zu entfliehen. Aber derCavalier antwortete mit einem entmuthigenden Kopfschütteln,so leicht, daß es kaum bemerklich war. Daher verlor Everardalle Hoffnung, und das melancholische Gefühl eines heran-nahenden, unauswcislichcn Unglücks wechselte nur mit derAngst und der Ungewißheit, auf welche Weise und in welcherGestalt es sich zeigen würde.
Aber dem Wildrake leuchtete noch ein Funke der Hoffnung.In demselben Augenblick, als Cromwell eintrat, stürzte eraus dem Zimmer, hinab an die Thüre des Hauses. „Zurück
— zurück," riefen ihm zwei bewaffnete Schildwachen zu; dasah er, daß man seiner Furcht zuvorgekommen und der Generalweder unbegleitet noch unvorbereitet gekommen war. Erwandte sich um, flog die Treppe hinauf, traf den Knaben,den er Spitfire nannte, und riß ihn mit sich fort in das kleineZimmer, das er bewohnte. Diesen Morgen hatte Wildrakegejagt, und Wildpret lag auf dem Tische. Er zog eine Federaus dem Flügel eines Rebhuhns, und sprach heftig: „Umdeines Lebens willen, Spitfire, gib Acht aus meinen Befehl!
— Ich will dich sicher von dem Fenster in den Hof hinab-laffen — dort wird keine Schildwache stehen. — Willst dudir den Himmel gewinnen, so fliege in's Jägerhaus, gib dieseFeder wo möglich dem Fräulein Alexis Lee — wo nicht, demJvcoline Joliffe — sage, ich hätte die Wette von der jungenDame gewonnen. Verstehst du mich wohl, Knabe?"
Der scharfsinnige Knabe schlug mit seiner Hand in dieseines Herrn und erwiederte: „gesagt und gethan."
Wildrake öffnete das Fenster und, obgleich die Höhe be-trächtlich war, so gelang es ihm doch, den Knaben glücklich