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Hier öffnete ein Offizier die Thüre und sah hinein; augen-blicklich wechselte Cromwell die Predigerweise mit einem schar-fen, kurzen Tone und rief: „Pearsvn, ist er gekommen?"
„Nein, Sir," erwiederte Pearson; „wir haben auf demangezeigten Platze nachgefragt, und auch in anderen Ortender Stadt, wo er sich aufzuhalten pflegte."
„Der Schurke!" sagte Cromwell mit bitterem Ausdrucke;„könnte er wohl falsch sein? — Nein, nein, sein Vortheil istzu sehr dabei im Spiele. Wir werden ihn doch noch finden.Bleibe in der Nähe."
Während diese Unterredung stattfand, kann sich der Leserwohl Everards Unruhe vorstellen. Sicher war Cromwell nureiner äußerst wichtigen Sache wegen da, und er mußte ver-muthen, daß der General einige Nachrichten über den Ort er-halten hatte, wo sich Carl verborgen hielt. Würde dieser ge-fangen, so war eine Erneuerung des Trauerspiels des LostenJanuars fast unvermeidlich, und der Ruin der ganzen Fa-milie Lee, ihn selbst wahrscheinlich mitbegriffen, mußte dienothwcndige Folge sein.
Aengstlich blickte er den Wildrake an, aber auch in dessenZügen spiegelte sich die Unruhe, die er mit seinem gewöhn-lichen Blicke des Selbstzutrauenö zu bemänteln suchte. Aberdas innere Gewicht überwog; er scharrte mit den Füßen,rollte die Augen und rieb sich die Hände wie ein unzuver-lässiger Zeuge.
Oliver aber ließ der Gesellschaft nicht einen AugenblickMuße, sich gegenseitig zu berathen. Selbst wann seine geist-liche Beredtsamkeit wie ein Strom einherfloß, dessen RichtungNiemand entdecken kann, selbst dann vereitelte sein scharf-blickendes, wachsames Auge alle Versuche des Everard, sichmit Wildraken, wenn auch nur durch Zeichen, zu verständigen.