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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
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lehnt auf seine unglückliche Waffe, stand da und blickte aufden Leichnam, wie Jemand, der den Vorfall halb zu bereuenschien.

Das kömmt alles vom Bierkrug her," fuhr sie im wahrenTone des weiblichen Trostes fort,ich habe cs dir fa immer ge-sagt Um Gottes Willen, komm' mit in'S Jägerhaus und laßuns überlegen, was nun zu thun ist."

Bleib' nur da, Mädchen, erst muß ich ihn aus demWege ziehen; denn wir dürfen ihn nicht da vor den Augender ganzen Welt liegen lassen, willst du mir nicht helfen,Dirne?"

Ich kann nicht, Jocoline, ich möchte keine Locke von ihmberühren, und gälte cs ganz Woodstock."

Dann muß ich es also allein verrichten," sagte Jocoline,der, obgleich Soldat und Waidmann, doch einen großen Wi-derwillen gegen das nothwendige Geschäft zeigte. Etwas indem Gesichte und die abgebrochenen Wörter des sterbendenMannes hatten einen tiefen, erschrecklichen Eindruck auf Ner-ven gemacht, die sonst nicht sehr reizbar waren. Doch kamer damit so weit zu Stande, daß er den Leichnam von demoffenen Weg wegschlepptc, und ihn unter Wurzeln und Brom-beersträuchen versteckte, so daß man es nur bei genauer Be-sichtigung bemerkte. Dann wandte er sich zu Phöben, dieunterdessen sprachlos unter dem Baume saß, über dessen Wur-zeln sie fiel.

Komm' mit hinweg, Mädchen," sagte er,komm' mitweg in's Jägerhaus und laß uns Nachdenken, wie man dasverantwortet. Das Unglück, daß er todt geschlagen wurde,wird unsere Gefahr bedeutend vergrößern. Was wollte erdenn von dir, Dirne, als du wie wahnsinnig vor ihm weg-liefst? Aber ich kann mir es denken. Er war immer wie

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