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Wirklich konnte man cs deutlich sehen, daß der Beamtevon einem Trinkgelage kam; denn seine Züge waren sehrbewegt. Phöbe's Beunruhigung ward dadurch noch ver-größert.
„Ich mache nur von meinem Privilegium Gebrauch, meineschöne Rebecca; die Erde wurde den Heiligen gegeben sammtihrer Fülle. Sie sollen sie bewohnen, und sich erfreuen derReichlhümcr der Erde und der Freude des Weins; sie sollensie genießen und ihr Herz zur Wonne stimmen. Du mußtnoch die Vorrechte der Heiligen kennen lernen, meine Re-becca."
„Mein Name ist Phöbe," sagte das Mädchen, um dieschwärmerische Entzückung zu mäßigen, die er fühlte oderheuchelte.
„Phöbe dem Fleische nach," sagte er, „aber Rebecca ver-geistigt; denn bist du nicht ein wanderndes, verirrtes Schaf?Und bin ich nicht hieher gesandt, um dich zur Heerde zurück-zubringen? — Denn warum hieß es sonst: Du sollst sie fin-den, sitzend bei dem Brunnen in dem Walde, genannt nach deralten Buhlerin Rosamunde?"
„Freilich haben Sie mich hier sitzend gefunden," sagtePhöbe, „aber wenn Sie mir Gesellschaft zu leisten wünschen,so müssen Sie mit mir dem Jägerhause zugehen, und Siesollen meinen Krug tragen, wenn Sie so gütig sein wollen.Ich werde alle die guten Dinge» die Sie mir zu sagen ha-ben, auf dem Wege anhören. Aber Sir Henry verlangt re-gelmäßig vor dem Gebete ein Glas Wasser."
„Was!" rief Tomkins aus, „hat der alte Mann mit derblutigen Hand und dem verruchten Herzen dich hieher ge-schickt, um Sclavenarbeit zu verrichten? Wahrlich du sollstbefreit werden, und das Wasser, das du für ihn schöpftest.