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fecht verhindern könnte, worauf er sich so sehr freute, sogleicheinen anderen Ton anzunehmcn.
„Ich bitte tausendmal um Verzeihung," sagte Wildrake,„mein theurcr Doctor — ich küsse den Saum Ihres Gewan-des — wahrlich, bei dem donnernden Jovis, — ich bitte Siewieder um Verzeihung — Doch bin ich sehr glücklich, Sie zutreffen — im Jägerhause sucht man Sie außerordentlichängstlich — es muß da eine Heirath, oder eine Taufe,oder ein Begräbniß, oder eine Beichte, oder sonst etwassehr Dringendes geben — Ums Himmelswillen eilen Siesich!«
,,Jm Jagerhause," sagte der Doctor; „ich verließ es saerst im Augenblick — ich muß später dort gewesen sein alsSie, da Sie ja auf dem Wege von Woodstock herkamcn."
»Ganz richtig," erwiederte Wildrake, »cs ist zu Woodstock,wo man Sie nöthig hat. — Ich Thor! sagte ich im Jäger-hause ? — Nein, nein — Woodstock — mein Wirth kann nichtgehängt — seine Tochter nicht vcrheirathet, — sein Kind nichtgetauft und seine Frau nicht begraben werden ohne den Bei-stand eines wahren Geistlichen. — Die Holdenougb's könnensie dazu nicht brauchen. — ES ist eine getreue Seele meinHerr Wirth; wenn Ihnen also Ihr Stand und Ihr Amt liebsind, so eilen Sie sich soviel wie möglich."
„Sie werden mir verzeihen, Mr. Wildrake," sagte derDocktor, „ich erwarte den Mr. Louis Kerneguy."
„Den Teufel auch!" rief Wildrake aus. „Ach ich wußtees wohl, daß die Schottländer nichts ohne ihre Pfarrer thunkönnen; aber der Teufel hole mich, wenn ich daran dachte,daß sie Sie auch dazu nöthig haben. Aber ich habe manchenzierlichen Geistlichen gekannt, der mit dem Schwerte ebensogut, wie mit dem Gebetbuche umzugehen wußte. Sie kennen