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Louis Kerneguy ist — läugne cs nur nicht — ich weiß Alles— ich bin schon von Allem in Kenntniß gesetzt worden — duweißt/ daß dieses geehrte Haus das Schicksal von Englandbeherbergt " — Alexis wollte antworten. — „Nein, sprichnicht, sondern höre mir zu, Alexis. — Wie beträgt er sichgegen dich?"
Alexis wurde roth, wie das dunkelste Scharlach. „Ichbin ein Mädchen, das auf dem Lande erzogen ist," sagte sie,„und seine Manieren sind zu hofartig für mich "
„Genug gesagt — ich weiß Alles — Alexis, er schwebt mor-gen in einer großen Gefahr, und du mußt das glückliche Mittelsein, ihn daran zu verhindern."
»Ich — ihn verhindern! wie und auf welche Weise?" sagteAlexis erstaunt. „Es ist meine Pflicht, als Unterthan Allesaufzubieten — Alles, was der Tollster des Sir Henry Leeziemt." — Sie hielt sehr verlegen ein-
»Ja," fuhr der Doctor fort, „auf morgen hat er sich zueinem Zweikamps verbindlich gemacht, ein Zweikampf mitMarkham Everard; — Stunde und Ort sind bestimmt — umsechs Uhr des Morgens bei der Königseiche. — Wenn sie sichtreffen, so wird wahrscheinlich einer von ihnen fallen "
»O, Gott möge es verhüten, daß sie sich treffen," sagteAlexis, die plötzlich ebenso erbleichte, als sie früher erröthete.„Aber es kann kein Unglück daraus entstehen — Everardwird nie sein Schwert gegen den König erheben."
»Dafür," sagte vr. Rochecliffe, „möchte ich doch nicht ste-hen. Aber wenn auch der junge, unglückliche Edelmann nocheinen Uederrest der Treue hat, die sein Betragen übrigensvöllig verleugnet, so kann cs uns hier nichts dienen- Erkennt den König nicht, sondern betrachtet ihn nur als einenRoyalisten, der ihn beleidigt hat."
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