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„Wie, Sie glauben nicht, daß der Verfasser dieser Versezu den Besseren gehört, und sich unserer Ueberzeugung nähert?"
„Ich glaube, Sir Henry, daß die Poesie diesem Dichter ge-stattet, ein Schauspiel zu schreiben, dessen Held die DamePotiphar und ihr widerspenstiger Liebhaber ist. Was aberseinen Beruf betrifft, so würde mich die letzte Metapher vonder Wolke im schwarzen Rock oder Mantel mit silbernenTreffen verleitet haben, ihn für einen Schneider zu halten,wenn ich nicht wüßte, daß er ein Schulmeister von Professionist, und daß seine politischen Meinungen ihn dazu eignen, dergekrönte Dichter des Cromwell zu sein. Denn was OberstEverard mit so großer Salbung hersagte, ist das Werk keinerminder berühmten Person, als des John Milton."
„John Milton!" rief Sir Henry Lee erstaunt aus. „Was!John Milton, der gotteslästerliche, blutdürstige Verfasser derDefensiv populi snglicsni! — Der Vertheidiger des höllischenObergerichtshofs der Feinde! Die Kreatur und der Schmeich-ler des großen Betrügers, des fluchwürdigen Heuchlers, desabscheulichen Ungeheuers, des Abschaums der Menschheit, desSammelplatzes aller Sünden, des Compendiums aller Nieder-trächtigkeit, des Oliver Cromwell!"
„Derselbe John Milton," antwortete Carl; „der Schul-meister der kleinen Buben, der Schneider der Wolken, die ermit schwarzen, fllberbortigen Kleidern auf Unkosten des gesun-den Menschenverstandes versieht."
„Markham Everard," sagte der alte Ritter, „ich werde dirdas nie vergeben — nie — nie! Du hast mich lodend voneinem Mann sprechen lassen, dessen Fleisch die Raben fütternsollte.. Sprechen Sie nicht, Sir, sondern gehen Sie! Habeich, Ihr Verwandter und Wohlthäter es verdient, daß Sie