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Der König führte die Unterredung auf dieselbe Weise fort,und Alexis, die gewiß an nichts Ernstlicheres dachte, als andie oberflächliche Galanterie eines schwärmerischen Jünglings,verleitete den-vermeintlichen Louis Kerneguy zu glauben, daßer eine von denen Eroberungen gemacht habe, welche so oftund so leicht den Fürsten zu Theil wird. Trotz seiner schar-fen Urtheilskraft sah er doch nicht ein, daß der königliche Wegzu der Gunst der Frauen nur den Monarchen offen steht,wenn sie in großem Kostüm reisen, und daß, wenn sie incognitoeinhergehen, sie sich auf dem Wege der Liebe denselben Krüm-mungen und Schwierigkeiten unterwerfen muffen, welche diegerade Reise der Privatpersonen verhindern.
Außer Bevis gab es noch ein Mitglied der Familie, wel-ches den Louis Kerneguy unfreundlich und scharf im Augehielt. Phöbe Maiblume, obgleich ihre Erfahrung sich nichtüber die Gemarkung ihres Dorfes erstreckte, kannte doch dieWelt besser, als ihre Gebieterin, und war überdies fünf Jahreälter. Da sie die Welt besser kannte, so war sie auch miß-trauischer. Sie glaubte, der thöricht aussehende schottischeBube besuche ihre junge Gebieterin öfter, als es sich zieme,und daß Alexis ihn mehr dazu aufmuntcre, als Parthenia esgegen einen solchen Zierbengel in der Abwesenheit des Arga-lus gethan haben würde — denn das Werk, welches von denLiebesabenteuern dieser berühmten Arkadier handelt, war da-mals das Lieblingsstudium aller Frauen und Mädchen imganzen fröhlichen England. Da sie nun einmal diesen Ver-dacht hegte, so war Phöbe bei dieser Gelegenheit im Zweifel,wie sie sich betragen sollte, und doch hatte sie sich es fest vor-genommen, nicht ruhig zuzusehen, daß die treue Liebe gegenOberst Everard verdrängt würde, ohne Mittel dagegen zuergreifen. Sie selbst war dem Merkham ganz besonders ge-