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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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zu verletzen, zu schwanken anfing, als die Gelegenheit cS zuthun häufiger ward.

Diese Gelegenheiten wurden durch Alberts Abreise vonWoodstock gleich nach dem Tage seiner Ankunft noch häufiger.Man war im großen Rathe mit Carl und Rochecliffe übercin-gekommen, daß der junge Lee nach der Grafschaft Kent reisenund seinen Oheim Everard besuchen sollte, um durch seineAnwesenheit daselbst jeden Verdacht von Woodstock abzuzichen,und den Feinden jeden Vorwand zu entreißen, die Familieseines Vaters deßwegen zu stören, weil fie Jemand beher-berge, der noch vor Kurzem die Waffen gegen die herrschendePartei getragen hatte. Auch hatte er cs auf seine eigenegroße persönliche Gefahr unternommen, verschiedene Punkteder Sceküste zu untersuchen, um fich von der Sicherheit eini-ger Plätze zu überzeugen, wo man für die Einschiffung desKönigs Sorge tragen könne.

Diese Umstände trugen zugleich dazu bei, des Königs Si-cherheit zu vergrößern und seine Flucht zu erleichtern.

Aber Alexis war dadurch der Anwesenheit ihres Brudersberaubt, der ihr wachsamster Wächter gewesen sein würde,und der des Königs frühere hingeworsene Rede der Fröhlich-keit seiner Laune zuschrieb, und cs für eine große Ungerechtig-keit gegen seinen Souverain gehalten haben würde, den ernst-haften Verdacht zu hegen, daß er über einen solchen Bruchder Gastfreundschaft, wie ein unehrenvoller Plan auf Alexiswar, brütete.

Doch waren Zwei in dem Hause zu Woodstock, die demLouis Kcrneguy und seinen Planen nicht ganz zu trauen schie-nen. Der Eine war Bevis, der von ihrem ersten unfreund-lichen Zusammentreffen dem neuen Gaste einen Haß nachzu-tragen schien, den keine Freundlichkeit und keine Lockungen