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haften, trübsinnigen Betrachtungen, in welchen sein eigenerGeist vertieft war, daß er erschreckt zurückfuhr. Er trat einund fand feinen Vater in vorzüglich guter Laune mit seinemjungen Begleiter lachend und schwatzend. Der Anblick desLetzteren war wirklich so sehr zu seinem Vortheil geändert,daß es kaum möglich schien, wie die Ruhe einer einzigen Nacht,Toilette und anständige Kleider in so kurzer Zeit so viel zuseinen Gunsten thun konnten. Doch konnte man es keines-wegs bloß der Verschiedenheit der Kleider zuschreiben, ob-gleich auch diese ohne Zweifel das Ihrige beitrugen. Keines-wegs glänzend war das, was Louis Kerneguy (wir fahrenfort, ihn bei seinem angenommenen Namen zu nennen) nuntrug. Es war bloß ein Reitkleid von grauem Tuche mit sil-bernen Borten, wie eS damals die Landedelleute zu tragenpflegten; aber zufällig paßte cs ihm sehr gut, und stand zuseiner dunkeln Farbe, besonders da er jetzt den Kopf aufrechthielt, und sich nicht allein wie ein wohlgezogener, sondernauch wie ein vollkommener, ausgebildeter Edelmann betrug.Wenn er sich bewegte, so schien er etwas zu hinken, was dieFolge einer Wunde zu sein schien, und in diesen gefährlichenZeiten eher eine anziehende, als eine zurückstoßende Wirkunghervorbrachte.
Die Züge des Wanderers waren eben so rauh wie früher,aber er hatte seine rothe Perrücke (denn das war es, wie essich jetzt zeigte) bei Seite gelegt, und mit Jocolins Hülfe fieljetzt sein schwarzes Haar in Locken herab, unter deren Schat-ten sein schönes schwarzes Auge leuchtete, und mit dem leb-haften, obgleich nicht schönen Kopfe übereinstimmte. In derUnterredung hatte er die Härte der Aussprache bei Seite ge-legt, welche er am vergangenen Abend so stark affectirte; undobgleich er fortfuhr, ein wenig schottisch zu sprechen, um sei-