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Fräulein störte, die ein wenig beleidigt oder doch verlegenihren Stuhl vom Tische zurückzog.
„Ich bitte um Verzeihung," sagte der ehrenwerthe Mr.Kerneguy, „aber Herr, indem er sich zu Wildrake wandte,„Sie haben mich gestoßen, so, daß ich den Strumpf der jun-gen Dame beschmutzt habe "
„Ich bitte Sie um Verzeihung, Herr, und die junge Damenoch um so viel mehr, wie sich's von selbst versteht, obgleichich wahrhaftig Ihren Stuhl nicht berührte. Alle Welt, Sir,ich habe keine ansteckende Seuche und keine Krankheit an mir,daß Ihr wie ein Hase davon springt, und das Fräulein stört,was ich mit meinem Leben verhindert haben würde. Herr,wenn Sie ein Nordländer sind, wie Ihre Sprache zeigt, sowar wahrhaftig die Gefahr auf meiner Seite, und sie brau-chen sich nicht darüber zu beschweren."
„Herr Wildrake," sagte Albert, „dieser junge Edelmannist eben so gut, wie Sie, ein Fremder unter dem Schutze derGastfreundschaft des Sir Henry, und es kann demselben nichtangenehm sei», Streit unter seinen Gästen entstehe» zu sehen.Sie verkennen vielleicht wegen seiner jetzigen Tracht denStand des jungen Edelmanns. — Es ist der ehrenwertheMr. Louis Kerneguy, mein Herr, der Sohn des Lord Kil-stewers von Kincardineshire, einer der für den König gejoch-ten hat, so jung er ist."
„Durch mich soll kein Streit entstehen, Herr — durch michnicht," sagte Wildrake. „Ihre Erklärung genügt mir. HerrLouiS Girnigo, Sohn des Mylord Gilts dir in Grüngarten-schicr, ich bin Ihr unterthänigster Sclave, Herr, und trinkeIhre Gesundheit zum Zeichen, daß ich Sie verehre und allegetreue Schotten, welche ihr Schwert für die gute Sachezogen."