Alexis/ „und geht — da kömmt einer von den Dienern mei-nes Vaters. — Höre! — Jocolin — Jocolin! —"
Die alte Wahrsagerin warf schnell etwas in die Schale,als sie dieselbe der Alexis Lee wiedergab, und verschwandunter dem Schutze des Gebüsches.
Beois wandte sich nach allen Seiten herum, und zeigteeinige Neigung den Rückzug der verdächtigen Person zu ver-hindern, doch lief er, als wäre er ungewiß, was zu thun sei,auf Joliffe zu, wedelte mit dem Schweife, um seinen Rathund seine Aufmunterung zu verlangen. Jocolin aber be-ruhigte das Thier, näherte sich seiner jungen Gebieterin, undfrug sie was es gebe und warum sie so erschrocken wäre?Alexis erzählte ihm den Grund, obgleich sie eigentlich keineUrsache anzugeben wußte, denn das Betragen der Frau warzwar kühn und aufdringlich, aber keineswegs bedrohend. Siesagte ihm also bloß, sie habe am Rosamunden-Brunnen einerWahrsagerin begegnet, von der sie sich nur mit einiger Mühehätte losreißen können.
„Ach die Zigeunerdiebe," sagte Jocolin, „sie haben es schonausgespürt, daß es etwas zu essen in der Speisekammer gibt!— Diese Landstreicher haben einen Geruch wie die Raben.Sehen Sie, Fräulein Alexis, Sie werden jetzt in diesem blauenHimmel auf eine Meile weit keinen Raben und keine Krähesehen, aber lassen sie plötzlich ein Schaf umsinken, und ehenoch das arme Thier todt ist, werden Sic ein Dutzend solcherGäste ächzen hören, als wenn sie sich gegenseitig zum Gast-mahl einladeten- Gerade so verhält es sich mit diesen wan-dernden Bettlern. Wenn nichts zu geben da ist, werden Siewenige sehen, aber wenn der Topf voll ist, wollen sie auchihren Antheil daran haben "
„Du bist so stolz auf den frischen Zuwachs in Ser Vor-