sagte Oberst Everard; „und ich meinerseits warne Sie, IhrenAuftrag nicht zu überschreiten."
„Ganz reckt — Sie halten mich schon für eben so unter-geben wie einen von Ihren Grenadieren," erwiederte derGeistliche, dessen Züge vor Unwillen zitterten, so daß sie selbstsein graues Haar bewegten; „aber hüten Sie sich, Sir, ichbin nicht so unmächtig, wie Sie vermuthen. Ich will jedenguten Christen in Woodstock anflehen, seine Lenden zu um-gürten, um in unserem Weichbilde der Wiederherstellung desPrälatenwesens, der Unterdrückung und des Royalismus zuwiderstehen. Ich will den Zorn der Gerechten erregen ge-gen den Unterdrücker — den Jsmaeliten, den Edomiten undsein Geschlecht, und gegen diejenigen, die ihn aufrecht er-halten und ermuthigen sein Schild zu erheben. Ich will lautrufen und nicht schonen, und viele erwecken, deren Liebeerkaltet und die Menge, die sich um diese Dinge nicht küm-mert. Es werden noch einige übrig bleiben, die auf michhorchen; und ich will den Stab Josephs nehmen, der in denHänden des Ephraims lag, und will hingehen um diesen Platzzu reinigen von Zauberern und Heren und Verzauberungen,will rufen und ermahnen, und sprechen: wollt Ihr für denBaal streiten? Wollt Ihr ihm dienen?' — Nein — ergreiftden Propheten des Baal, laßt Niemanden entkommen."
„Herr Holdenough, Herr Holdenough," sagte der OberstEverard ungeduldig, „wie Sie mir selbst erzählten, haben Siediesen Tert nur zu oft schon gebraucht."
„Der alte Mann schlug sich heftig mit der Hand auf dieStirne, und fiel, als diese Worte gesprochen wurden, so plötz-lich und so kraftlos in den Sessel, als hätte ihm der Obersteine Pistolenkugel durch den Kopf geschossen. Everard, welchemder Vorwurf schon leid that, der ihm in seiner Ungeduld ent-