Druckschrift 
19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
Seite
277
Einzelbild herunterladen
 

277

trag hinsichtlich Windsors -u erwarten, und zwar aus dervorsichtigen Betrachtung, daß cS am besten seie, den einenKnoten nicht zu lösen, bis der andere erst geknüpft wäre.

Ein jeder Commiffär schrieb daher besonders an Olivier,und stellte ihm auf seine eigene Weise die Tiefe und die Höhe,die Länge und die Breite seiner Zuneigung zu ihm dar- Einjeder von ihnen war seinen Ausdrücken nach entschlossen, denBefehlen des Generals bis auf's Aeußerste nachzukommen;aber mit derselben zarten, gewissenhaften Ergebenheit gegendas Parlament wußte keiner von ihnen, wie er den Auftragnieder legen sollte, den er von dieser Behörde erhalten hatte;sie fühlten sich also in ihrem Gewissen verbunden, vorerstihren Aufenthalt in dem Flecken Woodstock zu nehmen, damites nickit schiene, als verließen sie den ihnen aufgetragencnPosten, bis sie zur Verwaltung der wichtigeren Angelegen-heiten von Windsor berufen würden, wozu sie ihre Bereit-willigkeit und ihren Eifer, Sr. Ercellenz zu dienen, sehr höf-lich ausdrückten.

Dies war im Allgemeinen der Inhalt ihrer Briefe, dessenStyl nur die charakteristischen Spuren der Schreiber trug.DeSborough zum Beispiel sagte etwas über die religiöse Pflicht,für seine eigene Haushaltung zu sorgen, und citirte dabeiVerse aus dem alten und neuen Testamente. Bletson schriebeine große und mächtige Abhandlung über die politische Ver-bindlichkeit, die einem jeden Mitgliede der bürgerlichen Ge-sellschaft und jedem Staatsbürger obliege, seine Zeit und seineTalente dem Dienste des Vaterlandes zu opfern; währendHarrison von der Nichtigkeit der irdischen Geschäfte sprach,im Vergleich mit dem herannahenden furchtbaren Wechselunter der Sonne. War aber schon die Stasfirung der ver-schiedenen Epistel verschieden, so war doch das Resultat bei