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aber wahrlich, heute Nacht habe ich selbst eine höchst seltsamegesehen."
„Träume, Träume, mein lieber Obrist," sagte Bletson,obgleich sein bleiches Gesicht und seine zitternden Lippen denverstellten Muth Lügen strafte, mit dem er sprach. „Der alteChaucer hat uns die Moral vom Stück gelehrt. Er besuchtehäufig den Park von Woodstock, hier" —
„Chaser?" sagte Desborough; «dem Namen nach wahr-scheinlich ein Jäger. — Spukt er vielleicht herum, wie Hcarnezu Windsor?"
„Chaucer," sagte Bletson, „mein theuerstcr Desborough,ist einer von jenen wunderbaren Menschen, welche, wie OdristEverard weiß, noch hundert Jahre nach ihrem Tode leben,und deren Worte uns noch erfreuen, wenn ihre Gebeine schonlange vermodert sind."
„So, so! — ich bin's zufrieden, aber seine Gesellschaftverbitte ich mir — gewiß ist cs einer von Euren Geisterbe-schwörern. Nun, was sagt er denn dazu?"
„Nur eine kleine Zauberformel, welche ich so frei seinwill, dem Obristen Everarden zu wiederholen," sagte Bletson;„aber die dir, Desborough, reines Griechisch sein wird. Deralte Gcoffrcy wirft den ganzen Tadel unserer nächtlichenStörungen auf den Ueberfluß an Säften, welcher Schulddaran ist:
„Doß manches Mal ein Traum erscheintIm Höllengaat der böse Feind,
So wie der Mensck, vom Blut bewegtIm Schlaf laut auf zu schreien pflegt,
Aus Furcht vor Bären und vor DoggenUnd weil ihn schwarze Teufel locken."
Während er so deklamirte, bemerkte Everard ein Buch,