Druckschrift 
19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
Seite
266
Einzelbild herunterladen
 

266

beklagte, wie er die Nacht hätte -»bringen müssen, und nichtwenig über seinen verehrten Verwandten murrte, der ihm einenAuftrag aufgebürtet hätte, der mit so vielen Beschwerlichkei-ten verknüpft wäre.

Konnte Sc. Ercellenz, mein Schwager Noll," sagte er,seinem armen Verwandten und Schwager keine andere Hülfs-quelle eröffnen, als dieses Woodstock, das des Teufels Gar-küche zu sein scheint? Ich kann doch, wahrhaftig nicht mit demTeufel zu Nacht speisen; dazu habe ich keine Lust neingewiß nicht. Hätte er mir nicht ein ruhiges Plätzchen ver-schaffen können, und diesen Gespensterpalast einem seiner Pre-diger und Beter schenken können, der die Bibel so gut wiedie Armee-Liste kennt? Denn ich verstehe mich auf ein Pferdweit besser, als auf alle fünf Bücher Mosts. Ader ich willcs ein für alle Mal aufgeben; Hoffnung auf irdischen Gewinnsoll mich nie dazu verleiten, mich der Gefahr auszusetzen,mit Haut und Haaren vom Teufel geholt zu werden, unddie halbe Nacht auf dem Kopfe zu stehen, und die andern mitschmutzigem Wasser eingeschuttet zu werden. Nein, neindazu bin ich zu vernünftig."

Meister Bletson hatte eine andere Rolle zu spielen. Erbeklagte sich über keine persönliche Thatsache;er würde,"wie er sagte,in seinem ganzen Leben nicht besser geschlafenhaben, wenn nur nicht so viel Lärm um ihn her gewesenwäre, da die Schildwachen sich zugerufen hätten, wenn nureine Katze bei ihrem Posten vorbeischlich. Lieber wolle erunter den Hexen schlafen, wenn sie ihren höllischen Sabbathfeierten, wenn cs nämlich solche Wesen gäbe."

Also glauben Sie, es gäbe keine Geistererscheinungen,Herr Bletson?" sagte Everard.Auch ich zweifelte daran;