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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
Seite
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rich VIII. erbaut, fast die ganze südwestliche Seite des Gebäu-des einnahm, und auf verschiedenen Punkten mit dem übrigenGebäude in Verbindung stand. Dies mußte, wie er glaubte,wahrscheinlich der Posten sein, welchen diejenigen wählen wür-den, welche bei dieser Gelegenheit die Rolle der Geister spielenwollten; besonders da ihre Länge und ihre Form ihm denGedanken cinflößten, daß man hier das donnerartige Geräuschhätte am besten hcrvorbringen können. Entschlossen, wo mög-lich die Sache selbst zu untersuchen, stellte er sein Licht aufeinen Tisch im Vorzimmer, und versuchte es, die Thüre zuöffnen, welche in die Gallerie führte. Er fand aber starkenWiderstand, entweder durch einen innen vorgeschobenen Riegel,oder, wie es ihm wahrscheinlicher schien, von Jemanden, dersich seinen Anstrengungen entgegen stemmte. Er war geneigt,das Letztere zu glauben, weil der Widerstand bald nachließ,bald sich erneuerte, wie der einer menschlichen Kraft, statt wieein unbelebter Gegenstand ein beständiges Hinderniß darzu-bieten; obgleich nun Everard ein kräftiger, starker junger Manuwar, so erschöpfte er doch vergeblich seine Kraft, die Thürezu öffnen; als er aber einen Augenblick inne hielt, Athcm zuschöpfen, und mit den Füßen oder Schultern seine Anstrengun-gen erneuern und zugleich um Hülfe rufen wollte, fand er zuseinem Erstaunen, daß, als er leise wieder dagegen drückte,um zu untersuchen, wo die Stärke des Hindernisses eigentlichlag, die Thüre dem leichten Drucke nachgab, irgend ein Hin-derniß zerbrochen hinfiel, und die Flügelthüren weit aufflogen.Der Windzug, welcher dadurch entstand, blies das Licht aus,und Everard blieb im Dunkeln, und nur hin und wieder schim-merte ein einzelner Strahl des Mondes durch das Gitter undwarf ein unvollkommenes Licht auf die Gallerie, welche ingeisterartiger Länge vor ihm dalag.