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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
Seite
160
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Mr. Holdenough," versetzte der Oberst,wenn Sie bild>lich sprechen, so habe ich Ihnen schon gesagt, daß ich wederdie Mittel, noch die Kunst besitze, die religiösen Zwistigkeitenbeizulegcn. Wenn sie aber damit sagen wollen, daß einewirkliche Erscheinung des Teufels stattfand, so meine ich doch,Ihr Stand und Ihre Gelehrsamkeit machten Sie zu einembesseren Kämpfer gegen ihn, als ein Soldat, wie ich, es seinkann"

Das ist ganz wahr, Herr, und ich habe so viel Zutrauenin mein Amt, daß ich ohne einen Augenblick zu verzögern,gegen den bösen Feind in's Feld rücken wollte. Aber da erzuletzt in Woodstock erschien, das mit den gefährlichen undirrreligiösen Menschen angefüllt ist, über welche ich mich ebenbeklagte; und obgleich ich mich selbst mit ihrem Großmeistercinzulaffen wagen wollte, so kann ich mich doch ohne IhrenSchutz, mein werthester Oberst, nicht wohl klüglich dem brül-lenden und stoßenden Ochsen Desborough, oder dem blutigen,zerreißenden Bären Harrison, oder der kalten, giftigen SchlangeBletson anvertrauen. Denn diese sind setzt alle im Jäger-haus, üben Ausschweifungen aus, und theilen jegliche Beute,die sie nur finden können; und, wie man allgemein sagt, istder Teufel dazu gekommen, um der vierte Mann im Spielzu sein."

Beimeiner Treue, mein würdiger und edler Herr," sagteder Bürgermeister,cs verhält sich gerade so, wie Mr. Hol-dcnough es sagt unsere Privilegien sind für null und nichtigerklärt, und unser Vieh auf der Weide selbst ergriffen worden.Sie sprechen davon, die schöne Jagd, die so lange das Ver-gnügen vieler Könige war, niederzureißen und zu zerstören,und Woodstock so unbedeutend zu machen, wie das geringsteDorf. Ich versichere es Ihnen, wir hörten Ihre Ankunft mit