157
des Landes goßcn, die andere mit Vitriol und Pfeffer reibenwollten; auch wissen wir, daß Sie getreue Kinder der Kirchefind, welche wir von ihren papistischen und prälatistischen For-men gereinigt haben "
„Mein guter ehrenwerther Freund," sagte Everard, „ichachte die Religiosität und die Gelehrsamkeit vieler PredigerIhrer Kirche; aber ich bin auch für allgemeine Gewissensfrei-heit. Ich bin zwar den Sectikern nicht übermäßig gewogen,doch wünscht' ich sie auch nicht als einen Gegenstand gcwalt-thätiger Unterdrückung zu erblicken."
„Sir, Sir," sagte der Presbyterianer heftig, „das klingtalles recht schon, aber bedenken Sie nur, welch' ein schönesLand und welche schöne Kirche wir bekommen würden, unterden Jrrthümern, den Gotteslästerungen und den Abweichungen,die sich täglich in der Kirche und in dem Königreiche vonEngland einschleichen, so daß der ehrenwerthe Mr. Edwardsin seiner Gangrena erklärt, unser Vaterland sei nahe daran,die Schleuße und der Pfuhl aller Schismata, Ketzereien undGotteslästerungen und Verwirrungen zu werden, so wie manvon der Armee des Hannibal sagt, daß sie der Auswurf allerNationen, llolluvies oiimium gentium, gewesen sei. GlaubenSie mir, mein würdiger Oberst, daß die Mitglieder des ehren-werthen Parlaments das alles viel zu leicht und mit derschwachen Nachgiebigkeit des alten Elias ausnehmen. DieseLehrer, diese Schismatiker stoßen die rechtgläubigen Geistlichenvon ihren Kanzeln, schleichen sich in Familien ein, stören denHausfrieden und entziehen der rechtgläubigen Kirche die Her-zen der Menschen."
„Mein guter Mr. Holdenou'gh," erwiederte der Oberst,indem er den Prediger unterbrach, „freilich müssen diese unglück-lichen Zwiste Sorgen und Kummer erregen, und ich glaube