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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
Seite
144
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nes eigenen Herzens zu sein, das die Rückerinncrung an dieVergangenheit und die Vorempfindung der Zukunft bewegt.

Dieser flammändische Maler," sagte er,dieser An-tonio Van Dpke welche Macht besitzt er doch! Siahl kannverstümmeln, Krieger können verwüsten und zerstören aberder König bleibt stets unverletzt; und während unsere Enkelseine Geschichte lesen, können sie die melancholischen Züge mitder traurigen Erzählung vergleichen. Es war eine ernsteNothwendigkeit eine furchtbare Thal! Der ruhige Stolzdieses Auges hätte Welten mit kriechenden Franzosen, hättegeschmeidige Italiener, hätte umständliche Spanier beherrschenkönnen; aber er crhöhete nur den eigenthümlichen Stolz desernsten Engländers. Wir wollen dem armen, sündigenMenschen, dessen Athem in der Nase ist, es nicht zur Lastlegen, wenn ihm der Himmel die Nervenstarke versagt, auf-recht stehen zu bleiben! Der schwache Reiter wird von demunlenksamen Pferde abgeworfen und todt getreten derstärkere Mann, der bessere Ritter aber springt auf den leerenSattel und gebraucht Zügel und Sporn, bis das stolze Roßseinen Meister fühlt. Wer kann ihn tadeln, der hoch zuPferde triumphirend durch die Menge reitet, weil ihm dasgelang, wobei der Unfähige und Schwache stürzte und um-kam? Wahrlich, er trägt nur den verdienten Lohn davon.Ist also dieses Stück gemalte Leinwand etwas mehr, als einAnderes? Nein; möge es in Anderen Vorwürfe erregen daskalte, ruhige Antlitz, das stolze, klagende Aug'- Wer nachhöheren Rücksichten handelte, braucht vor gemalten Schattennicht zu schaudern. Weder Reichthum noch Macht erhob michaus meiner Dunkelheit. Die unterdrückten Gewissen, die ver-letzte Freiheit Englands waren das Panier, dem ich folgte."

Er erhob seine Stimme, als hielt er seine Vertheidigungs-