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theilhaft betrachten könne. Es war gut für Wildrake, daßer ihn nicht ansah, denn auch sein Blnt schäumte, als erdas Bildniß seines Herrn in den Händen dessen sah, welcherder Haupturheber seines Todes war. Als ein heftiger undaufbrausender Mensch, bezähmte er seine Leidenschaften nurmit großer Mühe, und wäre er beim ersten Auflodcrn seinesUnwillens mit einer paffenden Waffe versehen gewesen, sowürde Cromwell wahrscheinlich nie eine höhere Stufe der Ge-walt erstiegen haben.
Aber das natürliche plötzliche Aufbrausen des Unwillens,das einen gewöhnlichen Menschen, wie Wildrake, ergriff, ver-schwand neben der starken, aber erstickten Bewegung, die einso mächtiger Charakter, wie Cromwell, zeigte. Als der Ca-valier die finsteren, kühnen Züge des großen Mannes, bewegtvon inneren, unbeschreiblichen Gefühlen erblickte, da erstarbdie Flamme seiner eignen Heftigkeit und verlor sich in Er-staunen und Furcht. So wahr ist es, daß, wie das größereLicht das kleinere unscheinbar macht, große, talentvolle undherrschende Gemüther im Strome der Leidenschaften den schwä-chern Willen und die Leidenschaften der anderen verdrängenund unterdrücken; so wie, wenn ein Bach sich in einen Flußergießt, der stolze Strom die Gewässer des kleineren Bäch-leins an die Seite drängt.
Wildrake stand schweigend, unthätig und fast erschrocken,während Cromwell mit festem Ernste im Auge und im Be-tragen das Bildniß des letzten Königs in kurzen, unterbro-chenen Sätzen erklärte, wie Jemand, der sich zwingt, einenGegenstand zu betrachten, den ein starkes, inneres Gefühlpeinlich und schmerzlich macht. Seine Worte schienen weni-ger an Wildraken gerichtet, als der unwillkürliche Erguß sei-